Handball: Ebstorfs Frauenteam verzichtet auf nächste Saison

Ein Stück Tradition fehlt

Katja Peinl-Schartner wird mit dem TuS Ebstorf in der nächsten Saison nicht auf Torejagd gehen. Die... Foto: Dlp
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Katja Peinl-Schartner wird mit dem TuS Ebstorf in der nächsten Saison nicht auf Torejagd gehen. Die... Foto: Dlp

Ebstorf /Landkreis – Die Handballregion Lüneburger Heide hat die Staffeleinteilungen für die nächste Saison veröffentlicht.

Eine traditionsreiche Mannschaft aus dem Landkreis Uelzen fehlt in dieser Auflistung: TuS Ebstorfs Frauen setzen aus, haben das Team für die Spielzeit 2020/21 nicht gemeldet.

„Nächste Saison starten wir wieder!“, versichert Mannschaftssprecherin Katja Peinl-Schartner. Bei den Rot-Weißen sei der Kader „im Moment zu dünn“. Peinl-Schartner: „Wir hätten zwar eine Mannschaft voll gehabt, allerdings mit viel Wenn und Aber.“ So seien bei Spielerinnen Verletzungen noch nicht vollständig ausgeheilt, andere wegen ihres Studiums nicht vor Ort oder nach Ausbildung oder Abitur noch vor einer ungewissen Zukunft. Die Teamsprecherin: „Wir wollten nicht, dass wir uns so durch die Saison quälen, wie das in den letzten Spielen gelaufen ist. Sondern wir wollen so motiviert starten, wie wir es am Anfang der letzten Saison gemacht haben.“

Ebstorfs Frauenhandteams blicken auf eine sehr erfolgreiche Vergangenheit mit Landesligaaufstieg und Pokalsiegen zurück. Peinl-Schartner: „Mit etwas Geduld und wenn wir unsere Jugendarbeit weiter ausbauen, werden wir uns sicher wieder in die richtige Richtung begeben – nach oben!“

Wie das funktioniert, können die Frauen in der eigenen Handballabteilung abkupfern. Peinl-Schartner: „Bei den Männern hat es ja auch ein wenig gedauert und nun läuft es.“

Kreisderby in der Männer-Regionsliga

In den Männerstaffeln tummeln sich die altbekannten Uelzener Teams. In der Regionsliga Nord stehen sich die Landesliga-Reserve des TV Uelzen und des TSV Bienenbüttel gegenüber. Die Uelzener profitieren davon, dass die letzte Spielzeit ohne Absteiger abgebrochen wurde, sie standen punktlos am Tabellenende. Auch die Bienenbütteler sind Nutznießer des Abbruchszenarios, bei dem die Aufsteiger über die Quotientenregelung ermittelt wurden. Der TSV schnappte sich mit 0,018 Punkten Vorsprung auf den HV Lüneburg III das Aufstiegsrecht.

VON BERND KLINGEBIEL

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