Basketball – 2. Regionalliga Nord: Ebstorf glücklich nach Sieg

Starker Start, große Geste

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Genesungswünsche der Knights-Supporter für den verletzten Spielmacher Justin Dennis. Weitere Bilder von der Partie gibt es auf einer Fotostrecke im Lokalsport Uelzen unter www.az-online.de.

Ebstorf – Den Ebstorf Heide Knights ist ein perfekter Start ins Basketballjahr 2020 gelungen. Der Zweit-Regionalligist bezwang vor heimischer Kulisse Blau-Weiß Ellas Hamburg mit 79:76 (23:18, 35:38, 62:61) Punkten und hält damit Anschluss an die vorderen Tabellenränge.

Es war von Anfang an eine knappe Angelegenheit und ein offener Schlagabtausch. Aber auch ein „sehr schönes Spiel“, fand Ebstorfs Spielertrainer Justus Koch.

Na, wer hat denn nun den Ball? Weder Ebstorfs Justus Koch (Mitte), noch die Ellas-Spieler Dave N‘goma N´kuka und Dominik Senger bekommen das Spielgerät zu fassen.

Der Knights-Kader war sehr dünn besetzt. Mit Hassan Salim und Paul Packheiser (beide privat) waren zwei Akteure verhindert. Dazu fehlte der langfristig verletzte Justin Dennis. Für ihn hatten die Fans extra ein Genesungsbanner vorbereitet. Eine große Geste für einen großen Spieler. Koch: „Es ist großartig, solche Ehrenamtliche und Fans hier zu haben.“

Offene Angelegenheit

Zurück zum Spiel. Es war nicht nur ein aus Koch-Sicht schönes, sondern auch ein schweres Unterfangen für die Hallenherren. Und doch hatte Koch schon früh „das Gefühl, dass wir das gewinnen werden, obwohl es kein Selbstläufer wird“. 40 Minuten Kampf zeichneten sich ab, die Führung wechselte hin und her. Besonders in der Offensive überzeugte Ebstorf. Nach dem ersten Viertel führte der Gastgeber 23:18, nach dem zweiten Abschnitt lag er dann aber in Rückstand.

Spektakuläres spielte sich in den Schlussminuten ab. Ellas führte mit einem Zähler, die Knights standen unter Druck. Doch Schlitzohr Jonas Bebert lief sich frei, bekam den Ball und holte mit einem Korbleger die spielentscheidenden Punkte.

Ebstorf atmet auf

Jonas Homa war es vorbehalten, mit zwei Freiwürfen das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Eine Antwort der Gäste kam nicht mehr. „Das war wichtig für unser Selbstbewusstsein“, atmete Koch auf. Zwar sei das Maximum noch nicht herausgeholt worden, aufgrund des dünnen Kaders aber war es „die am meisten zufriedenstellendste Leistung der Saison“.

VON ROUVEN PETER

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