Tennis-Verbandsklasse: Herzschlagfinale endet 3:3 remis

Stadensen schrammt am Aufstieg vorbei

Punktete im Doppel zur 3:2-Führung: Laurenz Licht.
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Punktete im Doppel zur 3:2-Führung: Laurenz Licht.

te Gifhorn/Stadensen. Was für ein Herzschlagfinale in der Tennis-Verbandsklasse der Herren!

Die Mannschaft des SV Stadensen trat ohne die Brüder Till und Phillip Marks beim TC GW Gifhorn II an, bot dem gastgebenden Favoriten dennoch ein Duell auf Augenhöhe und verpasste durch ein 3:3-Remis denkbar knapp einen sensationellen Aufstieg.

Der SVS hätte den Sprung in die Verbandsliga nur bei einem Sieg gegen die bis dato verlustpunktfreien Gifhorner schaffen können. Das Team geriet durch eine Zwei-Satz-Niederlage von Konstantin Licht in Rückstand. Stadensen glich durch Marcel Möller aus. Der Neuzugang behielt auch in seinem dritten Einzel für die Rot-Weißen die Oberhand. Er siegte im Matchtiebreak gegen den Bodenteicher und ehemaligen BW-Uelzen-Spieler Lennart Schwerin.

Anschließend unterlag Maximilian Licht seinem Kontrahenten Lennart Kottlick. Im abschließenden Spitzeneinzel schaffte Kristian Braun in zwei Sätzen gegen Nicola Heine den abermaligen Ausgleich nach Einzeln. Der Aufstiegstraum lebte weiter.

In den Doppeln rückte Youngster Laurenz Licht für seinen Bruder Konstantin ins Spiel, und Julius Meyn ersetzte Maximilian Licht. Das Duo Braun/L. Licht siegte nach tadelloser Vorstellung glatt in zwei Sätzen zum 3:2. Währenddessen kämpften Möller/Meyn im ersten Doppel gegen die starke Gifhorner Kombination Schwerin/Kottlick zunächst vergebens. Der zweite Satz geriet dann zur Nervenschlacht, die Meyn/Möller im Tiebreak eindrucksvoll mit 7:0 gewannen. Es folgte ein hochdramatischer Matchtiebreak, den die dann etwas glücklicheren Gifhorner mit 10:6 für sich entschieden. So endete das Punktspiel mit 3:3, was dem TC GW Gifhorn II Meisterschaft und Aufstieg bescherte.

Die Stadenser spielten die bislang beste Hallensaison ihrer Vereinsgeschichte und sicherten sich mit 6:2 Punkten die Vizemeisterschaft.

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