1. Fußball-Kreisklasse: Verein zieht Einspruch zurück

Suhlendorfer Kicker bleibt nach einer Handgreiflichkeit gesperrt

Spielerkreis des TSV Suhlendorf.
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Der TSV Suhlendorf zog die Anrufung des Kreissportgerichtes mit sofortiger Wirkung zurück.
  • Bernd Klingebiel
    VonBernd Klingebiel
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Die Spielsperre gegen einen Fußballer des TSV Suhlendorf wegen einer Handgreiflichkeit nach dem Abpfiff bleibt bestehen.

Suhlendorf – Die Partie der 1. Fußball-Kreisklasse zwischen dem SC Kirch-/Westerweyhe und TSV Suhlendorf (4:3) am Abend des 20. August war bereits abgepfiffen, als es zwischen mehreren Spielern beider Teams zu einem Wortgefecht kam. Letztlich soll ein Suhlendorfer Akteur einem Gegenspieler „mit der flachen Hand bei mittlerer Wucht ins Gesicht gestoßen“ haben. Der Schiedsrichter zückte Rot.

Aufgrund des Berichts des Unparteiischen verhängte der Spielausschuss des Fußballkreises Heide-Wendland per Verwaltungsentscheid eine ab dem 21. August geltende Sperrstrafe wegen „Tätlichkeit in leichteren Fällen“ von fünf Spielen, jedoch längstens bis einschließlich zum 24. September.

Der TSV Suhlendorf legte zunächst Einspruch ein, weil sich der Vorfall so nicht ereignet habe. Der Verein bat um Reduzierung oder Aufhebung der Sperre. Der Fußballkreis leitete ein Sportgerichtsverfahren ein, forderte die Beteiligten zu Stellungnahmen auf. Nun zog der TSV Suhlendorf die Anrufung des Kreissportgerichtes mit sofortiger Wirkung zurück, erklärt der Heide-Wendland-Kreis. Einer weiteren Entscheidung bedürfe es somit nicht, das Verfahren wurde eingestellt. kl

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