AZ-NACHSCHUSS Anekdoten vom Spieltag

SV Stadensen: Oktoberfest in der Mannschaftskabine

Stadensens Fußballer bei einem Gruppenfoto in Oktoberfest-Tracht
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Gute Laune bei den Fußballern des SV Stadensen. Unter Beachtung der 3G-Regel feierten sie ein vereinseigenes Oktoberfest mit 43 Teilnehmern.
  • Arek Marud
    VonArek Marud
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Mit Dirndl und Tracht. Der SV Stadensen feiert eine vereinsinterne Party. Und Sperber Veerßen feiert seinen Jugendleiter und -trainer Sven Penkert - der AZ-Nachschuss.

Uelzen/Landkreis – Party in der Kabine statt im Zelt. Die Fußballer des SV Stadensen schwenkten nach der Absage des Oktoberfests in Uelzen, für das sie Karten besaßen, um. „Wir haben uns kurzfristig dazu entschieden, selber eins mannschaftsintern zu organisieren“, berichtet der SVS-Kicker Jonas Hilmer.

23 Spieler samt Begleitungen kamen zusammen. Unter dem Strich waren 45 Teilnehmer dabei. „Es war ein sehr gelungener Abend. Natürlich unter Einhaltung der geltenden Regeln, sprich 3G-Regel“, betont Hilmer.

Stadensens Keeper als Linienrichter

Zwei Tage nach dem Oktoberfest stand für Stadensen das Heimspiel gegen TSV Suhlendorf an. Schiedsrichter Ferdinand Barrenschee kam allerdings nur mit einem Linienrichter zur Partie. Der Unparteiische fragte die Beteiligten vor dem Anpfiff, ob jemand einspringen könnte. Stadensens Ersatztorwart Tobias Hoffmann übernahm den Job an der Seitenlinie. Er bekam eine Fahne und ein Trikot, das Barrenschee mitgebracht hatte, und überzeugte als Linienrichter ohne Schiedsrichter-Ausbildung. Jedoch durfte er nur anzeigen, ob der Ball im Aus war.

Kurioses Gelb-Rot für Himbergen

Ungewöhnlicher Feldverweis in der 2. Kreisklasse, Staffel Nord: Beim ruppigen Kellergipfel zwischen dem SV Karze und MTV Himbergen (2:1) ging es ordentlich zur Sache. „Nach einem heftigen Tritt musste Hinrich Schenk für zehn Minuten runter“, schildert Himbergens Trainer Felix Quittenbaum. Bei der Rückkehr auf den Rasen lief der Gefoulte zu früh aufs Spielfeld. Dafür sah er den Gelben Karton. Da Schenk bereits zuvor verwarnt war, gab’s als Quittung die Gelb-rote Karte.

Ehrung fürs Ehrenamt

Mehr als zwölf Jahre ist Sven Penkert bereits in Diensten der SV Sperber Veerßen tätig. Für seine über ein Jahrzehnt andauernde Arbeit als Jugendleiter und -trainer wurde er jetzt ausgezeichnet. Im Vorfeld des Punktspiels seiner U16 gegen die JSG Roddau überreichte ihm Gisbert Stevens, Ehrenamtsbeauftragter des Heide-Wendland-Kreises, das bronzene Jugendleiter-Ehrenzeichen.

Wierens Flitzer

Tempo ist sein Markenzeichen. Franz Gummert vom TuS Wieren lief mal wieder seinen Gegenspielern davon und war nach seiner Einwechslung neben dem vierfachen Torschützen Eric Sparmann einer von zwei Matchwinnern beim 4:0 gegen SV Karze. Bereits am Tag zuvor bestach Gummert in Diensten der Handballer des TSV Nettelkamp durch seine Schnelligkeit, die nicht von ungefähr kommt. Gummert ist nämlich auch Leichtathlet. Nur einer kann mit ihm in Wieren mithalten. Joscha Benecke. Der ist zwar kein Leichtathlet, aber aufgrund seiner Körpergröße im Vorteil. Trainer Mike Schneider: „Er macht drei Schritte, wenn andere fünf machen.“

Suderburgs Torhüter trifft zum 2:2

Riesenjubel beim VfL Suderburg II. Die Mannschaft holte in Wriedel trotz akuter Personalnot ein Remis. Timo Oberin und Lutz Schlaphof halfen in der 1. Herren aus. Damit standen nur zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung plus Trainer Jörn Drögemüller, der ebenfalls als zweiter Ersatzspieler bereitstand. Als sich Georg Hillmer nach 20 Minuten verletzt hatte, musste Ersatzkeeper Finn Aschmies ins Feld und zeigte ein starkes Spiel. Die Krönung war sein Ausgleichstor in der 83. Minute zum 2:2. „Das ist überragend, wenn der Torwart das Tor macht“, jubelte Drögemüller und sprach von einem „Riesenerfolg“ seines VfL. am

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