SG-Aue-Pokal: Über 500 Fans an den ersten vier Spieltagen

Sonderlob für Teams und den Platzwart

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Eine der zahlreichen Chancen des SV Stadensen (beim Schuss Fabian Plachta) gegen den TSV Lehmke (Torwart André Wirch). Der Gastgeber gewann das Spiel mühelos mit 4:1.

Stadensen. Halbzeit beim Pokal der Samtgemeinde Aue: An den vier Vorrunden-Spieltagen beim diesjährigen Ausrichter SV Stadensen kamen rund 500 Zuschauer.

Wenigstens am Sonnabend konnten die Organisatoren aufatmen. Nach verregnetem Start und dem Dauerregen am Mittwoch war es am 3. Spieltag endlich freundlich. Am Sonntag zogen dunkle Wolken auf. „Am Mittwoch hatten wir gleich morgens Anrufe von den Vereinen, ob die Spiele überhaupt stattfinden“, erzählt Stadensens 1. Vorsitzender Michael Müller. Sein Kompliment galt Stadensens Platzwart Ewald Zühlke. „Großes Lob an ihn, dass er den Platz so hergerichtet hat.“ Zühlke besserte den Rasen aus und verrichtete Sonder-Mäharbeiten.

Auch Stadensens Mannschaft und Vorstand waren fleißig. Da der Verein nur über zwei Umkleidekabinen verfügt, wurde am Freitag ein Veranstaltungszelt, das vor einem Jahr dank Spenden von Bürgern, Sommerbad-Besuchern und Vorstandsmitgliedern angeschafft wurde, am Sportplatz aufgebaut. Es diente als eine zusätzliche Kabine. Zuletzt fanden nämlich je drei Spiele hintereinander statt.

Der TSV Lüder gewann am Sonnabend deutlich mit 3:0 gegen den TSV Niendorf-Halligdorf. Auch Gastgeber SV Stadensen siegte mit drei Toren Differenz gegen den TSV Lehmke (4:1). Zum Abschluss bezwang der TuS Bodenteich den Titelverteidiger TuS Wieren mit 2:1. Dem Wierener Ostermann gelang dabei ein Fallrückzieher-Tor.

Am Sonntag siegte der SV Stadensen mit 3:0 gegen den SV Ostedt und führt die Gruppe B an. Der TSV Niendorf/H. überraschte mit einem 2:0-Erfolg gegen den Tabellenführer der Gruppe A, TuS Bodenteich II. Zum Abschluss des Tages feierte der TSV Wrestedt/St. einen 4:0-Sieg gegen den TSV Lehmke. Am Mittwoch findet der letzte Vorrunden-Spieltag statt.

Der SVS-Vorsitzende Müller lobte den guten Ton untereinander. „Die Stimmung unter den Teams ist hervorragend. Das ist Gemeinschaft.“

Von Arek Marud

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