Frauen-Landesligisten stehen vor fast unlösbaren Heimaufgaben

Sie sollen kämpfen

Muss mit dem TuS über sich hinauswachsen: Ebstorfs Christine Hartig. Foto: B. Klingebiel

kl/cf Uelzen/Ebstorf. Knüppelhartes Wochenende für die stark abstiegsbedrohten Kreisvertreter in der Handball-Landesliga der Frauen: Der TuS Oldenstadt (9. /5:17 Punkte) empfängt am heutigen Sonnabend (18. 30 Uhr, HEG-Halle) Spitzenreiter HSG Lachte-Lutter.

Und Schlusslicht TuS Ebstorf bekommt es am Sonntag, 15 Uhr, mit dem Tabellendritten MTV Eyendorf (18:4) zu tun.

TuS Oldenstadt – HSG Lachte

Oberligaabsteiger HSG Lachte-Lutter ist guter Dinge, mal wieder die sofortige Rückkehr ins niedersächsische Oberhaus zu schaffen. 22:2 Punkte sprechen eine deutliche Sprache. TuS-Trainer Wolfgang Steiner gibt sich deshalb auch keinen Illusionen hin, zumal die Stammtorhüterinnen und langfristig auch einige Spielerinnen weiterhin fehlen: „Das wird für uns zu einer nicht lösbaren Aufgabe werden.“ Aber kampflos soll sich seine Mannschaft nicht geschlagen geben – im Gegenteil: „Wir werden versuchen, zumindest ein besseres Ergebnis als im Hinspiel zu erkämpfen.“ Im September letzten Jahres setzte es für die Oldenstädterinnen in Lachte eine derbe 12:34-Pleite. Steiner: „Ich will eine kämpfende Mannschaft sehen, dann ist mir die Niederlage eigentlich egal.“

TuS Ebstorf – MTV Eyendorf

Für den TuS Ebstorf (11./1:23 Punkte) steht ein weitere schwere Partie ins Haus. An das Hinspiel in Eyendorf hat der Kreisvertreter keine guten Erinnerungen, er verlor deutlich mit 14:25 Toren. Noch glauben die Ebstorferinnen an den Klassenerhalt, sie liegen nur drei Punkte vom rettenden zehnten Tabellenplatz entfernt. Aber dafür benötigt der TuS Erfolgserlebnisse, und ob sich ein erstes gegen das spielstarke Eyendorfer Team einstellen wird, ist doch eher fraglich.

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