Teutonia verpflichtet Schusdzarra und Kutz

„Sie haben Bock auf das Team“

Künftig Kameraden: Kevin Schusdzarra bleibt in der nächsten Saison Landesligafußballer und tauscht das Grün-Schwarz von Absteiger SV Emmendorf gegen das Blau-Gelb der Uelzener Teutonen (Alberto Mendes und Nils Brüggemann). Foto: B. Klingebiel
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Künftig Kameraden: Kevin Schusdzarra bleibt in der nächsten Saison Landesligafußballer und tauscht das Grün-Schwarz von Absteiger SV Emmendorf gegen das Blau-Gelb der Uelzener Teutonen (Alberto Mendes und Nils Brüggemann). Foto: B. Klingebiel

Teutonia Uelzen hat ihren Königstransfer für die nächste Saison gelandet. Der Fußball-Landesligist verpflichtete Kevin Schusdzarra vom Kreisrivalen SV Emmendorf. Zudem schloss sich mit Maurice Kutz ein Spieler mit Bezirksligaerfahrung den Blau-Gelben an.

VON BERND KLINGEBIEL

Uelzen – Seitdem beim Niedersächsischen Fußballverband (NFV) am letzten Sonnabend die Entscheidung gefallen ist, die Saison 2019/20 ohne Absteiger abzubrechen, hat Teutonia Gewissheit. Das tief im Tabellenkeller stehende Team wird auch in der nächsten Saison in der Landesliga spielen. Als alleinige Nummer eins des Uelzener Fußballs!

Mit dieser sportlichen Perspektive als Argument waren die längst vorbereiteten Vereinswechsel von Kevin Schusdzarra und Maurice Kutz dann fix besiegelt. Nico Tiegs, Teammanager Herren und selbst Spieler bei dem Landesligisten: „Wir sind froh, dass wir mit Kevin und Maurice nochmal zwei sehr flexible und erfahrene Spieler in unsere Mannschaft bekommen. Sie haben, wie wir, Bock auf das Team, auf unsere Philosophie und passen daher perfekt rein.“

Zuvor hatte Teutonia mit Thies Köster, Laurin Sokoll, Filip Behns und Johannes Barisch interne Neuzugänge aus dem eigenen Nachwuchs präsentiert (AZ berichtete).

„Für Teutonia habe ich mich aus mehreren Gründen entschlossen“, erklärt der 25-jährige Schusdzarra, der 2018 vom TSV Wriedel zum SV Emmendorf in die Landesliga gewechselt war und in seiner ersten Saison bei den Grün-Schwarzen zum Shooting-Star avancierte. „Zum Einen“, so sagt der ehemalige Leichtathlet und Meisterschaftsstarter mit den enormen Sprinterqualitäten, „ist der sportliche Anreiz, weiterhin in der Landesliga zu spielen, natürlich groß.“ Bei Teutonia will er sich „sportlich weiterentwickeln“.

Zum Anderen bezeichnet Schusdzarra den ihm „aufgezeigten Weg mit jungen Talenten aus der Region und der gesamten Entwicklung im Zusammenspiel mit Benjamin Zasendorf als Trainer“ als „sehr stimmig“. Der Außenstürmer: „Hinzu kommt, dass ich viele meiner neuen Mitspieler bereits kenne – auf und neben dem Platz. Das wird den Start im Team einfacher gestalten.“

In der abgebrochenen Saison erzielte Schusdzarra drei Tore für das abgeschlagene Emmendorfer Landesliga-Schlusslicht. In der Spielzeit davor traf er fünf Mal. Unter anderem im Oktober 2018 zum 2:2-Endstand im Derby bei Teutonia. Deren Trainer Benjamin Zasendorf freut sich auf den Neuzugang: „Er ist ein physisch und mental starker Spieler, der eine enorme Geschwindigkeit mitbringt. Kevin wird uns auf den Außenbahnen weiterhelfen, er wirkt topmotiviert und ehrgeizig.“

Maurice Kutz (links) setzt den Schritt vom VfL Wahrenholz in die Landesliga zu Teutonia. Foto: Barrenscheen

Neuzugang Kutz ist flexibel einsetzbar

Maurice („Mo“) Kutz stößt über die Stationen VfL Germania Ummern und Bezirksligist VfL Wahrenholz zu den Blau-Gelben. „Das positive Gespräch mit Nico Tiegs, der erste sehr gute Eindruck und der Standort waren für mich persönlich die ausschlaggebenden Gründe für einen Wechsel“, erklärt der 28-Jährige, der von Celle nach Wrestedt umgezogen ist. Für Kutz, bevorzugt auf der Sechs, Acht oder als Rechtsverteidiger eingesetzt, geht es zunächst darum, sich „an Mannschaft, Verein und Liga zu gewöhnen. Alles Weitere kommt dann von selbst. Am Ende geht es darum, das Bestmögliche herauszuholen und immer alles zu geben.“

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