AZ-Presse-Cup: Konsequenzen für Unruhestifter und Randalierer

Hallenverbot:„Setzen ein deutliches Zeichen!"

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Die Spieler und Fans ließen sich von wenigen Unruhestiftern nicht irritieren, feierten ein großes Fußballfest. Der Termin für den 14. AZ-Presse-Cup steht bereits fest: Am Sonnabend, 9. Januar, 2021 rollt wieder der Ball in der Uelzener HEG-Halle.

Uelzen – Kaum ist der 13. AZ-Presse-Cup Geschichte, richten sich die Blicke der Verantwortlichen auf die 14. Auflage am Sonnabend, 9. Januar 2021. Unruhestifter haben bei dem Kultturnier in der HEG-Halle nichts zu suchen. Für sie gibt es Hallenverbot!.

Die ausrichtende SV Germania Ripdorf und die Allgemeine Zeitung weisen Randalierer konsequent in die Schranken.

Am Sonnabend kam es erstmals in der zwölfjährigen Erfolgsgeschichte des kultigen Hallenfußballturniers zu Zwischenfällen: „Im Interesse aller und des Turniers: Das tolerieren wir nicht!“, betonen gemeinsam Germanias Organisationsleiter Walter Pazdziora und AZ-Geschäftsführerin Heike Köhn.

TuS Ebstorf: Fan statt Spieler im Tumult

Im Innenraum der Arena spielten sich kurzzeitig unschöne Szenen ab mit Spuckattacke und Faustschlägen. Erst gestern stellte sich heraus, dass entgegen erster Angaben kein Spieler des TuS Ebstorf, wie berichtet, darin mit verwickelt war, sondern ein junger Fan der Rot-Weißen. Ripdorfs Ordner, die mit rund 20 Personen in der Halle patrouillierten, waren schnell zur Stelle und brachten die Situation unter Kontrolle. „Der Ordnungsdienst hat gut reagiert“, lobt Pazdziora. Die Polizei sprach Platzverweise aus.

Kurz zuvor hatte ein nicht im Hallenkader des SV Holdenstedt stehender Kicker der Lila-Weißen nach einem hitzigen und mit 1:2 verlorenen Spiel des Kreisligisten den Schiedsrichter angegriffen. Er schlug ihm mit der flachen Hand ins Gesicht. Dem SVH-Kicker droht nun ein Sportgerichtsverfahren.

Hausverbote für Störenfriede

Germania und die AZ greifen durch: „Die beteiligten Hauptakteure sind beim AZ-Presse-Cup nicht erwünscht. Sie erhalten auch künftig keinen Zutritt mehr. Wir setzen ein deutliches Zeichen und klare Grenzen, damit so etwas nicht noch mal passiert“, betonen Pazdziora und Köhn.

Die echten Fans auf den voll besetzten Rängen ließen sich von den Unbeherrschtheiten einiger Weniger nicht irritieren. Sie feierten ein buntes Fußballfest. „Die Stimmung war bombastisch“, zog Pazdziora ein positives Fazit und staunte über Zuschauer, die bereits anderthalb Stunden vor der offiziellen Hallenöffnung am Einlass anstanden.

Der Organisationsleiter: „In unseren Reihen lief alles harmonisch ab. Die vielen Helfer waren akribisch und einsatzfreudig, das hat mich wieder sehr gefreut. Sie haben beispielsweise den Schulhof vorher und nachher gefegt – so sauber war der noch nie!“

VON BERND KLINGEBIEL

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