2. Regionalliga: Für die Ebstorf Heide Knights beginnt in Lübeck die heiße Phase

„Selbstbewusstsein tanken“

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Läuft! Die Ebstorf Heide Knights haben zuletzt vier Siege am Stück eingefahren, dennoch warnt Frithjof Dueholm (rechts) vor dem heutigen Gastspiel in Lübeck: „Wir müssen über 40 Minuten hochkonzentriert auftreten.“

jk/kl Ebstorf/Lübeck. Vier Siege in Folge, Tabellenplatz zwei in der 2. Basketball-Regionalliga der Männer gefestigt – und trotzdem ist es immer noch ein weiter Weg an die Tabellenspitze und zum damit verbundenen Aufstiegsziel für die Ebstorf Heide Knights.

Sechs Punkte Rückstand, aber auch ein Spiel weniger im Vergleich zum Tabellenführer stehen zu Buche – bis zum direkten Aufeinandertreffen mit dem Ligaprimus TSG Bergedorf am 11. März dürfen sich die Ritter keinen Fehltritt mehr leisten. Das gilt insbesondere für Spiele wie dem am heutigen Sonnabend, 18 Uhr, beim abstiegsgefährdeten TuS Lübeck.

Die Gastgeber sind für die Knights in dieser Saison ein unbeschriebenes Blatt. Das heutige Spiel gehört noch zum Hinrundenprogramm. „Deshalb müssen wir umso konzentrierter in diese Auswärtspartie gehen“, beschreibt Trainer Leo Niebuhr die Lage vor der ersten von zwei Auswärtsbegegnungen in Folge.

Der TuS zog in den vergangenen Spielzeiten gegen die Knights stets den Kürzeren, sollte aber trotzdem nicht unterschätzt werden. Die Hansestädter bringen Jahr für Jahr eine geschlossene Mannschaft aufs Parkett, bei der kein Spieler besonders herausragt.

„Lübeck ist zwar Drittletzter, das Team hat aber eine Korbdifferenz von nur minus sieben. Das bedeutet, dass es seine Spiele immer knapp verloren hat“, warnt Niebuhr. In der ganzen Liga foult kein Team weniger als der TuS. Und auch die Verteidigung stimmt, knapp 65 Punkte lässt Lübeck pro Partie zu.

Flügelspieler Frithjof Dueholm pflichtet seinem Coach bei: „Lübeck ist nicht zu unterschätzen, wir müssen über 40 Minuten hochkonzentriert auftreten.“ So herrscht zwar gesunder Respekt im Lager der Knights, doch lieber schauen die Ebstorfer auf sich selbst. Niebuhr: „Wir wollen spielen, wie es einem Zweitplatzierten gebührt: vorn und hinten ordentlichen Teambasketball spielen. Wir wollen, dass die Serie weiter geht!“

Der Auftritt in Lübeck kann für die Heidjer dabei durchaus als Generalprobe für die dann folgende Auswärtspartie beim direkten Verfolger Bramfelder SV dienen, in der es darum gehen wird, sich weiter oben festzusetzen. Dies unterstreicht auch Dueholm: „Wir wollen eine gute Partie abliefern, um Selbstbewusstsein zu tanken.“

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