Bezirksliga: Teutonias Auferstehung / Aber Suderburg als andere Hausnummer

Selbst Kühn ist überrascht

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Konditionelle Rückschläge machen die Teutonen (links Jan-Luca Riechers gegen den Suderburger Thomas Nowak) mit geschickter Zweikampfführung wett, lobt Trainer Oliver Kühn.   

Uelzen. Zwischenzeitlich hatte er sein Team so gut wie abgeschrieben. Doch der vielversprechende Start 2018 hat die Meinung von Teutonias Trainer Oliver Kühn ändern lassen.

Der Klassenerhalt ist wieder drin beim Fußball-Bezirksligisten, der am Sonnabend den VfL Suderburg (14 Uhr) empfängt und für den am Ostermontag verdammt viel in der Auswärtspartie beim SV Wendisch Evern auf dem Spiel steht (15 Uhr).

Vier Punkte und sieben Tore in zwei Spielen haben die blau-gelbe Gefühlswelt schlagartig verändert. Zum Vergleich: In 15 Hinrundenspielen gelangen Teutonia II ganze acht Punkte und 13 Treffer. Trainer Oliver Kühn ist überrascht über das 3:3 gegen den VfL Bresse und das 4:1 in Ochtmissen. Das Sorgenkind ist auf einmal runter vom letzten Tabellenplatz! „Das wundert mich aufgrund der minimalen Trainingsbeteiligung am Ende der Vorbereitung. Unsere konditionellen Defizite machen wir mit Kampfgeist und geschickter Zweikampfführung wett. Außerdem arbeiten wir unsere Defizite in der Torausbeute ab. Auch Rückschläge machen uns nichts aus.“

Doch gegen den VfL Suderburg, der mal eben den MTV Barum mit 4:0 locker schlug, wird es deutlich schwerer, den Trend fortzusetzen. Brisanter ist da das Montagsduell gegen den SV Wendisch Evern, der mit vier Punkten mehr in Reichweite liegt. „Das Spiel ist einen Tick wichtiger. Mit einem Sieg könnten wir uns ranpirschen“, betont Kühn.

Herangepirscht hat sich der VfL Suderburg an den VfL Lüneburg und trumpfte in Barum groß auf. Nur noch zwei Punkte trennen den VfL von Platz zwei. Im Tor steht weiter Spielertrainer Jaroslav Detko. Stammkeeper Malte Leskien hat erst kommende Woche nach einer MRT-Untersuchung Klarheit über die schwere seiner Knöchelverletzung.

Von Arek Marud

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