Frauenfußball – Barums Oberligateam will Erfolgsstory fortsetzen

Seit fünf Jahren in den Top 5 der Liga

Drei der vier Barumer Neuzugänge (von links): Marla Erdmann, Denise Höber, Marie-Luise Petersen. Kurzfristig dazugekommen ist auch Torfrau Anika Holz.
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Drei der vier Barumer Neuzugänge (von links): Marla Erdmann, Denise Höber, Marie-Luise Petersen. Kurzfristig dazugekommen ist auch Torfrau Anika Holz.

Barum/Uelzen – Sie zählen seit der Saison 2013/14 zum Besten, was die Oberliga Ost zu bieten hat. Auch in der am Sonntag (13 Uhr) beginnenden Spielzeit wollen Barums Fußballerinnen diesem Anspruch gerecht werden. Mit neuem Cheftrainer und einem weitgehend unveränderten Kader.

Zu Gast ist am ersten Spieltag der FC Broistedt.

Platzhirsch in der Spitze

Barums neuer Cheftrainer möchte die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers und jetzigen Assistenten Björn Schwichtenberg fortsetzen. „Ich sehe uns in den Top 5 der Liga.“ An sich nichts Ungewöhnliches, zählt Barum seit fünf Spielzeiten zur Ligaspitze. Zweimal wurde der Verein Dritter, einmal Meister, dazu Vierter und Fünfter. Nur in der Aufstiegssaison 2013/14 landete der MTV außerhalb der Top 5 und belegte Platz acht.

Vier Neuzugänge

An den Ambitionen dürfte sich auch deshalb nichts ändern, weil der Verein nur zwei Spielerinnen (vorerst) verloren hat. Nur Frederike John ist weg, Fenja Schulte (Australien-Aufenthalt) wird Anfang Dezember zurückerwartet.

Dafür kamen vier neue Spielerinnen: Denise Höber (VfL Böddenstedt), Marie-Luise Petersen und Marla Erdmann (beide FSG Südkreis Schnega). Und ganz frisch Torfrau Anika Holz (Fortuna Celle). Am Sonntag gegen Broistedt wird Moana Michelsen im Tor stehen. Holz’ Debüt lässt aber nicht lange auf sich warten. Spätestens im Oktober ist es so weit, weil Michelsen dem MTV für einige Wochen fehlen wird.

Neue Ansprache

In der Vorbereitung wurde an Abläufen und Automatismen gearbeitet sowie am Abschluss und dem „letzten“ Pass. Wischnewski belässt es bei der bisherigen Taktik. „Meine Ansprache und Herangehensweise im Training sind jedoch anders“, erklärt der in Barendorf wohnende 24-Jährige. Was mitunter daran liegt, dass er die Konkurrenz nicht so gut kennt wie Schwichtenberg. „Deshalb konzentriere ich mich in erster Linie auf unsere Stärken.“

Die kennt der kommende Gegner in- und auswendig. Broistedts Trainer Börge Warzecha ist mit Schwichtenberg gut befreundet und überraschte die Barumerinnen in der Vergangenheit immer wieder mit der einen oder anderen Finte. „Der Gegner kennt uns von Kopf bis Fuß“, meint Wischnewski, setzt aber eventuell selbst auf den einen oder anderen Überraschungsmoment.

Am Sonntag fallen Selina Schulz (verletzt), Denise Höber und Carolin Almstedt (beide Urlaub) sowie Catjana Wendt (Verdacht auf Haarriss im Oberschenkel) aus.

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