400 Starter auf zwei Strecken:

O-See-Triathlon des Post SV Uelzen: Endlich wieder Wettkampf-Gefühl!

Triahtleten mit gelben Badekappen laufen über den Strand in den See.
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Los geht`s ! Start zur Standard-Distanz. 200 Teilnehmer gehen gleich auf die 950 Meter Schwimmstrecke im O-See.

Rekorde gab es natürlich nicht, denn bei der 13. Auflage des O-See-Triathlons am Sonntag (27. Juni) standen den insgesamt 400 Startern in zwei Wettbewerben wegen der Corona-Auflagen teils nur verkürzte Strecken zur Verfügung. Doch im Mittelpunkt stand nach monatelangem Lockdown ohnehin das von allen herbeigesehnte Wettkampf-Gefühl!

Uelzen-Oldenstadt – Stephan Sommerfeld, der auf der Standard-Distanz (0,95 – 45 – 10 Kilometer) an den Start gegangen war, zog ein positives Fazit: „Eine gelungene Veranstaltung, die Verantwortlichen haben sich viel Mühe gegeben.“ Lediglich die fehlenden Zuschauer mischten „einen kleinen Wermutstropfen“ bei. Das galt im Übrigen auch für Sommerfelds sportliche Leistung, bei der sich für ihn das Schwimmen als problematisch herausstellte. Er entstieg den Fluten als 117., am Ende lief er dann aber noch als 38. der Gesamtwertung ins Ziel.

» O-See-Standard (0,95 - 45 - 10 Kilometer)

Frauen: Zeit/Stunden

1./1. TW 35 Anika Laing, Heikotel Tri Team Hamburg 2:19:20

2./1.TW 30 Julia Jablonowski, Kaifu Tri Team 2:20:48

3./1. TW 25 Eva Vosshans, Triathlon Club Bremen 2:21:30

Männer:

1./ 1. TM 20 Paul Siemers, TSG Bergedorf 1:54:49

2./1. TM 30 Hauke Timme, USC Kiel 1:57:40

3./2. TM 30 Sebastian Zwicker, USC Kiel 2:00:36

» O-See Half (0,95 - 90 - 21 Kilometer)

Frauen:

1./1. TW 25 Lisa Femerling, Triathlon Team Hamburg 4:21:52

2./2. TW 25 Johanna Coenen, RSC Lüneburg Triathlon 4:28:58

3./3. TW 25 Franziska Tipp (Uelzen) 4:36:54

Männer:

1./1. TM 35 Markus Hein, Hannover 96 Triathlon 3:40:19

2./1. TM 25 Jonas Weller, Ratzeburger SV - Triathlon 3:40:29

3./2. TM 25 Nicolas Rohde (vereinslos) 3:47:12

Der Ausrichter hatte die Schwimmstrecke für beide Wettbewerbe deutlich eingekürzt, da während der Pandemie die Trainingsmöglichkeiten der Athleten sehr eingeschränkt waren. Für Kai Haupt, der für den TSV Wrestedt/Stederdorf über die Standard-Distanz startete, war dies kein großes Thema. „Ich konnte aber auch nur viermal im Freibad trainieren“, erklärte er und erkämpfte sich in der Männer-Gesamtwertung Rang 64.

Im O-See-Half (0,95 - 90 - 21 Kilometer) profitierte die vereinslose Uelzenerin Franziska Tipp von der nachträglichen Disqualifikation der drittplatzierten Sandra Jäkel, die laut Veranstalter eine Runde zu wenig absolviert hatte. Tipp rutschte hoch auf den Bronzerang.

Organisator Markus Hecker und sein Team vom Post SV Uelzen heimsten von den Teilnehmern viel Beifall für ihren unermüdlichen Einsatz ein, den O-See-Triathlon trotz der so lange unabwägbaren Corona-Einschränkungen unverdrossen auf die Beine zu stellen: „Aufgeben war für mich nie eine Option!“

Der Hamburger Profi Julian Fritzenschaft kam mit einem Riesenvorsprung nach der 950-Meter-Schwimmstrecke aus dem Wasser, fiel jedoch zurück auf Rang neun.

Die sportlichen Bedingungen bei heißen Temperaturen waren am Sonntag heftig, ernsthafte Hilfseinsätze blieben aber zum Glück aus. „Die Sanis mussten ein Auge ausspülen und ein Pflaster kleben“, erklärte Hecker.

Ein Sonderlob verteilte er an das Uelzener Ordnungsamt, das das zuletzt noch einmal aktualisierte Hygienekonzept sogar noch am letzten Sonntagnachmittag (!) vor dem Start abnickte. Hecker: „So kann man zusammenarbeiten!“ Auch Uelzens Bürgermeister Jürgen Markwardt, der den Tag mit seinen Grußworten eröffnete, stellte dabei das Engagement des Ausrichtervereins heraus.

O-See-Triathlon des Post SV Uelzen: Die Impressionen vom sommerlichen Wettkampf

13. Auflage des O-See-Triathlons .
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O-See-Triathlon des Post SV Uelzen: Die Impressionen vom sommerlichen Wettkampf

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