Michael Kottlick rückt ins zweite Glied, Assistent Malte Weber neuer Chef-Coach / Neun Neuzugänge

Roscher Rollentausch

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Aaron Gaschler (links) ist einer von zwei Spielern (Lukas Markefke), die vom SC Kirch-/Westerweyhe kommen. Foto: M. Klingebiel

Rosche. Personeller Umbruch beim SV Rosche. Beim Fußball-Bezirksligisten beginnt eine neue Zeitrechnung: Michael Kottlick gibt seinen Cheftrainer-Posten an den bisherigen Assistenten Malte Weber ab und wird selbst Co-Trainer.

Dazu vermeldet der Klub neun (!) Neuzugänge für die neue Saison.

Kottlick begründet seinen Entschluss mit familiären Gründen und will zukünftig insbesondere an den Wochenende mehr Zeit mit seinen beiden Kindern verbringen. „So habe ich nicht mehr diesen Druck.“ Doch er macht als Co-Trainer weiter. Sein Nachfolger wird der bisherige Assistent Malte Weber. Kottlick ist überzeugt von dem Roscher Rollentausch. „Malte war zwei Jahre lang Co-Trainer und ist da reingewachsen. Er wird seine Sache gut machen.“ Dass er selbst ins zweite Glied rückt, ist für Kottlick überhaupt kein Problem. „Wir haben die gleiche Sicht auf die Dinge. Es wird keine Unstimmigkeiten geben. Das Sagen hat jetzt aber Malte.“

Und der findet für Roscher Verhältnisse fast schon paradiesische Zustände vor. Hatte der Verein in der Vergangenheit Probleme, sich quantitativ als auch qualitativ zu verstärken, gibt’s nun neun Spieler auf einen Schlag. Einige von ihnen zögerten und machten ihr Engagement vom Klassenerhalt ab, der seit Sonnabend perfekt ist.

Mittelfeldspieler Aaron Gaschler und Abwehrmann Lukas Markefke kommen vom Kreisligisten SC Kirch-/Westerweyhe. Angreifer Waldemar Hamburg spielte zuletzt für Kreisliga-Absteiger MTV Römstedt. Und endlich gibt’s auf der Torhüter-Position Verstärkung. Bastian Drögemüller vom VfL Suderburg wird die neue Nummer eins und entlastet Maik Harneid, der zukünftig nur sporadisch spielen möchte. Dazu hat sich der SVR die Dienste der U18-Junioren des VfL Suderburg, Ole Hillmer und Hannes Matthies Helmke (beide fürs Mittelfeld), gesichert. Finn Brian Lütkens (zuletzt Jugend des FC Oldenstadt) steigt nach einjähriger Pause wieder ein. Auch Jan Mennerich und Justus Widdecke (beide JSG Wipperau) sind Perspektivspieler.

Es hört berufsbedingt lediglich Frederik Swit auf. Lars Kötke, der ohnehin in dieser Saison ausfiel, macht aus gesundheitlichen Gründen definitiv nicht weiter. „Wir haben jetzt einen richtig guten Kader und können viel mehr fordern“, freut sich Kottlick über den langersehnten personellen Luxus.

Von Arek Marud

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