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Lehmke-Coach Roger Räder hört im Sommer auf: „Will langsam in Rente gehen“

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Ein Trainer steht mit verschränkten Armen an der Seitenlinie.
Roger Lehmke (2. von rechts) übernahm den TSV Lehmke bereits 2016. © De la Porte

Ein Trainerurgestein macht Schluss: Hans-Jürgen „Roger“ Räder hat zum Saisonende seinen Abschied beim in der 1. Kreisklasse spielenden TSV Lehmke angekündigt.

Lehmke - Räder ist in seiner siebten Saison bei den Rot-Schwarzen, übernahm das Team 2016 in der 3. Kreisklasse, stieg anschließend zweimal auf. „Ich will langsam in Rente gehen“, meint der 66-Jährige, der zukünftig mehr Zeit mit seiner Frau („die musste häufig zurückstecken“) verbringen möchte. Der Coach macht aber auch keinen Hehl daraus, dass ihm an der aktuellen Generation das eine oder andere missfällt. „Die Einstellung der jungen Leute ist nicht mehr mein Ding.“ Am Sonntag nach dem 2:1-Sieg gegen den SC Uelzen teilte er der Mannschaft seinen Abschied mit, den Vorstand hatte er bereits zuvor informiert. Zum Abschluss seiner langen Laufbahn hat er noch einen Wunsch: „Es wäre schön, wenn wir noch mal die Klasse halten können.“

Viel Lob für den Bald-Rentner gibt es von Lehmkes Betreuer und 2. Vorsitzenden Arne Scheele: „Ich bin seit 25 Jahren Betreuer, aber ich habe noch keinen Trainer gesehen, der so zuverlässig ist und sich so den A….aufreißt. Man konnte sich immer auf ihn verlassen.“ Der TSV Lehmke ist nun auf der Suche nach einem Nachfolger, hat laut Scheele bereits zwei Gespräche geführt. Definitiv zu vermelden gäbe es aber noch nichts.

Von Immo de la Porte

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