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Römstedt-Coach Torben Tutas: „Es kommt knüppeldick“

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Von: Aron Sonderkamp

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Vier Spieler jagen dem Ball hinterher.
Römstedt (rechts Hauke Tippe) und Barum (Bennet Berthe) wollen den widrigen Umständen trotzen. © Michael Klingebiel

Duell der geschwächten Riesen: Der MTV Barum empfängt am Sonntag (15 Uhr) den MTV Römstedt am zweiten Spieltag der Fußball-Bezirksliga.

„Römstedt hat keine größeren Sorgen als wir. Für Sonntag sieht es sehr schlecht aus“, kommt Spielertrainer Nicolai Bäsler beim Blick auf den Kader ins Grübeln. Simon Marks (wohl Kapselverletzung im Fuß), Dennis Ohneseit, Tom Wilhelms und Julian Wulf müssen passen. „Da fehlt uns eine ganze Offensive“, weiß auch Bäsler. Zudem fallen Kevin Dähne, Bennet Berthe und Yannick Ziesler aus. „Das sind sieben Jungs, die normalerweise in der ersten Elf stehen“, ärgert sich der Coach.

Der Optimismus bleibt jedoch. „Gegen Barendorf haben wir es gut kompensiert (3:1). Wir müssen das wieder auffangen und werden das auch. Wir werden aus kompakter Defensive agieren. Da haben wir alle an Bord.“ Bäsler: „Für mich ist Römstedt der Favorit, aber Ziel für uns ist mindestens ein Punktgewinn.“

Beim MTV türmen sich ebenfalls die Personalsorgen. Jeremy Fritz (Dienst), Paolo Rieckmann, Tom Pfaue, Clemens Hilbrecht (alle Urlaub), Serhan Savran (alte Knöchelverletzung wieder aufgebrochen) und Bastian Bechtloff (Knöcheloperation) fallen aktuell aus. „Es kommt knüppeldick im Moment. Wir haben sieben, acht Spieler die ausfallen, die in der vergangenen Saison Leistungsträger waren“, ärgert sich Coach Torben Tutas.

Zwar habe Barum ebenfalls arge Personalsorgen, doch: „Wenn da mal ein, zwei Leute fehlen, glaube ich nicht, dass sie groß geschwächt sind.“ Auch aufgrund der eigenen holprigen Vorbereitung sieht Tutas die Hausherren als leichten Favorit. „Barum ist ein Kaliber, gehört zu den Top-Vier – und da werden sie sich auch wieder einpendeln. Das wird ein sehr knappes Spiel, so wie in der Vorsaison“, erklärt Tutas und erinnert an die knappen MTV-Siege (3:2, 2:1). Man müsse den Druck aus- und die Offensive vom Tor fernhalten – gar nicht so einfach.

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