1. Kreisklasse Süd: Erfolgserlebnisse im Nachbarkreis gesucht / Personalnot in Emmendorf

Ripdorf kämpft gegen schwarze Serie

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Beim letzten Auftritt in Liepe kassierte die SVG Oetzen/Stöcken beim 0:4 ordentlich Gegentreffer (Torwart Olaf Kruse). Diesmal will es der Kreisvertreter besser machen und reist mit dem Schwung eines 2:1-Auftaktsieges gegen Bad Bodenteich II an.

Uelzen/Landkreis – Endlich mal wieder im Kreis Lüchow-Dannenberg punkten möchte Germania Ripdorf in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd. Allerdings muss die Mannschaft von Trainer Florian Damm dafür erst einmal beim Kreisligaabsteiger SV Zernien bestehen.

Eine offene Rechnung im Nachbarkreis hat auch die SVG Oetzen/Stöcken, die in Liepe gastiert. Derweil gehen der Emmendorfer Landesliga-Reserve bereits am 2. Spieltag so langsam die Spieler aus.

SV Emmendorf II – Suderburg II (So., 13 Uhr)

Es geht nicht gut los für die Emmendorfer Zweite. Zu der Auftaktniederlage in Ripdorf gesellen sich massive personelle Sorgen. So fällt mit Fabian Giese, Thomas Schneider, Tom Dülcke, Christoph Ahrens, Dennis Mittmann, Jan Tutzschke und Ron Wilhelm mehr als eine halbe Elf aus und es wartet ein kniffliger Gegner. „In meinen Augen ist das eine der Mannschaften, die um die Plätze zwei bis vier mitspielen wird“, hat SVE-Trainer Thiemo Hauer eine hohe Meinung vom kommenden Gegner aus Suderburg.

Der bewies beim 3:3 gegen Wriedel, dass er bestens in neuer Umgebung zurechtkommt. „Gegen Emmendorf müssen wir den Schwung aus der zweiten Halbzeit mitnehmen. Dann ist einiges für uns drin“, ist Trainer Drögemüller überzeugt. Sven Hoppe, Nico Schab und Felix Meyer fallen aus. Viktor Zimbelmann ist angeschlagen, die Torwartposition noch unklar.

VfL Breese/Langendorf II – SG Rätzl./Teut. II (So., 13)

Keine Frage, das glatte 4:1 gegen Suhlendorf war ein guter Auftakt für die SG Rätzlingen/Teutonia Uelzen II. In Breese dürften die Trauben allerdings etwas höher hängen. Schließlich heimsten die Gastgeber trotz eines 1:3 in Ebstorf gute Kritiken ein.

„Uns erwartet ein schwerer Brocken“, meint dann auch Trainer Oliver Kühn. Er möchte dennoch gern den Schwung aus dem ersten Match mitnehmen und aus einer kompakten Defensive heraus agieren. Kühn muss allerdings etwas umstellen, denn Nils Klaucke, Florian Reimer und Torwart Oliver Lange fehlen.

TuS Bodenteich II – SV Molzen (So., 13 Uhr)

Vor einer schwierigen Aufgabe steht Aufsteiger TuS Bodenteich II gegen das Topteam aus Molzen. „Wir erwarten einen spielstarken Aufstiegsaspiranten, der über viel Tempo verfügt“, blickt TuS-Coach Stefan Buß voraus. „Wir müssen diszipliniert unsere Grundordnung über 90 Minuten halten, dann rechne ich mir auch gegen Molzen etwas aus“. Die ohnehin lange Verletztenliste der Bodenteicher hat allerdings nochmals Zuwachs bekommen.

Solche Sorgen haben die Gäste nicht, standen doch zum Start gegen Zernien (4:0) stolze 19 Spieler zur Verfügung. Auch im Waldstadion steht bei den Kleeblättern eine volle Truppe Gewehr bei Fuß. „Wir wollen gern nachlegen. Das wird aber kein Selbstgänger. Gerade bei Heimspielen ist der TuS schwer einzuschätzen“, meint SVM-Vorsitzender Axel Jacobs.

SV Zernien – Germ. Ripdorf (So., 15 Uhr)

Die Ripdorfer starteten mit einem Sieg, sehen sich nun mit Kreisligaabsteiger SV Zernien einem für sie unbeschriebenen Blatt gegenüber. „Letztes Jahr waren die Fahrten in den Nachbarkreis ohne Erfolg, dieses Jahr soll das anders werden“, hofft Germanen-Trainer Florian Damm. Er bangt weiterhin um den Einsatz von Torwart Fabian Herrmann (wurde gegen Emmendorf von Alexander Nagel vertreten), sieht seine Mannschaft ansonsten aber gut aufgestellt.

TSV Wriedel – TuS Wieren (So., 15 Uhr)

Zufrieden kehrten die Wriedeler mit einem Punkt aus Suderburg zurück. Nun geht es gegen die unberechenbaren Wierener. „Wenn es bei denen läuft, dann läuft es richtig – und das müssen wir unterbinden“, weiß Trainer Norbert Wasmund. Er möchte schnell die Spielhoheit gewinnen.

Die Offensivabteilung der Blau-Gelben ist weiter geschwächt. Während Malte Tödter ausfällt, besteht bei Arne Schult (Leiste) noch Hoffnung.

Die Wierener leisteten sich gegen Gartow ein Defensivchaos und gingen unter (2:5). „Wir versuchen, die Niederlage zu verarbeiten und uns auf einen ähnlich kampfstarken Gegner einzustellen. Es wird schwer, aber so haben wir oft unsere besten Spiele gemacht“, klingt Trainer Mike Schneider durchaus hoffnungsvoll. Er tippt folgerichtig auf einen knappen Auswärtssieg seiner Elf.

TSV Suhlendorf – SV Stadensen (So., 15 Uhr)

Das war schon dürftig, was Suhlendorf in Rätzlingen (1:4) ablieferte. „Wir müssen in einigen Situationen konsequenter verteidigen, leichte Fehler vermeiden und nach vorn hin zielstrebiger werden“, sieht Spielertrainer Stephan Lindemann Luft nach oben. Immerhin hat der TSV gute Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Stadensen (1:0).

Der SVS war am letzten Wochenende spielfrei, feiert nun seine Saisonpremiere. „Suhlendorf wird sicherlich die Auftaktniederlage geraderücken wollen, von daher sind wir gewarnt. Aber wir haben richtig Bock, unsere ersten Punkte zu holen“, gibt Trainer Christopher Müller zu Protokoll. Personell sieht es gut aus, lediglich Levin Matz (Syndesmosebandriss im Training) steht bis auf Weiteres nicht zur Verfügung.

TuS Liepe – SVG Oetzen/St. (So., 15 Uhr)

Gar keine guten Erinnerungen an das letzte Match in Liepe hat man in Oetzen. Schließlich setzte es eine derbe 0:4-Pleite. „In der letzten Saison haben sie uns mit ganz einfachen Mitteln ausgekontert“, erinnert sich Sascha Hartig vom SVG-Trainerteam. Der erste Auftritt seiner Elf gegen Bodenteich (2:1) brachte Licht und Schatten. „Es gelingt uns zum Teil, zielstrebig nach vorn zu spielen, jedoch klappt es zu selten, diese Angriffe in Toren umzuwandeln. Dies wollen wir in Liepe verbessern.“

FC SG Gartow – TuS Ebstorf (So., 15 Uhr)

Den erhofften Startsieg holten die Ebstorfer, mussten aber beim 3:1 gegen Breese/Langendorf II dafür einiges investieren. Ähnliches könnte auch in Gorleben bevorstehen. Die Gastgeber spielten eine starke Rückrunde und schlossen beim jüngsten 5:2-Erfolg in Wieren nahtlos daran an. „Wir wissen, dass mit Gartow ein unangenehmer Gegner auf uns zukommt und wir dafür alles geben müssen, um auswärts einen Dreier mitzunehmen“, erwartet auch Co-Trainer Marius Meyer ein hartes Stück Arbeit. Personelle Sorgen gibt es keine.

VON IMMO DE LA PORTE

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