Zusatzangebot: Freiwillige Runde im Dezember und Januar vorstellbar

Handballregion verschiebt Saison: Restart erst im Februar

Die Handballer (Bienenbüttels Lucas Krahn) müssen sich bis Februar gedulden. Eventuell können sie aber vorher eine Spielrunde auf freiwilliger Basis absolvieren. Foto: dlp
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Die Handballer (Bienenbüttels Lucas Krahn) müssen sich bis Februar gedulden. Eventuell können sie aber vorher eine Spielrunde auf freiwilliger Basis absolvieren. Foto: dlp

Uelzen/Landkreis – Kein Spielbetrieb mehr 2020. Bei einer virtuellen Vorstandssitzung beschlossen die Verantwortlichen der Handballregion Lüneburger Heide, dass die Saison erst am 6. /7. Februar 2021 fortgesetzt werden soll. Bisher war die Spielzeit bis zum 30.

November unterbrochen.

Geplant ist eine einfache Runde ohne Rückspiele, die bei den Senioren Anfang Mai und bei den Jugendlichen bis zu den Osterferien beendet werden kann. „Wenn sich die Vereine mehrheitlich für eine Verlängerung der Saison aussprechen, könnte bis zu den Sommerferien bei den Senioren eine Rückrunde und bei der Jugend ein zusätzliches Spielangebot erfolgen“, erklärt Wolfgang Kaplick, Vorsitzender der Handballregion.

Die Fördermaßnahmen für Jugendliche starten laut dem zuständigen stellvertretenden Vorsitzenden Lars Dammann, sobald die rechtlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Zudem wird auf gesundheitsbedingte Vorbehalte der Trainer Rücksicht genommen.

Zugleich ist eine freiwillige Spielrunde im Gespräch, die mit dem Ligabetrieb nichts zu tun hat. „Sollten im Dezember und Januar bei Inzidenzwerten unter 50 Spiele wieder möglich sein, werden den Vereinen Spielmöglichkeiten auf freiwilliger Basis angeboten. Das Interesse der Vereine wird kurzfristig abgefragt“, heißt es. „Natürlich ist uns bewusst, dass die Realisierung sehr ungewiss ist, aber die Option möchten wir uns offenhalten“, erklärte Kaplick in einem Schreiben an die Vereine. „Wir haben die Erfahrung gemacht, dass bei einem Inzidenzwert unter 50 und noch sicherer unter 35 ein Spielbetrieb mit Hygienekonzept möglich ist.“

Der Vorstand sei mehrheitlich der Meinung, dass der Wettkampf für die individuelle Entwicklung der Spieler, aber auch der Mannschaften und Vereine sehr wichtig ist. „Der Trainingsbetrieb – wenn er überhaupt möglich ist – kann die mangelnde Wettkampfpraxis nicht kompensieren. Im schlechtesten Fall verlieren insbesondere unsere Kinder und Jugendlichen ein Jahr ihrer sportlichen Entwicklung“, zeigt sich Kaplick mit den Vorstandsbeschlüssen zufrieden.

VON AREK MARUD

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