Kreisliga: Heute vier Nachspiele / Aufsteiger Römstedt vor Schritt in die Heide-Wendland-Liga

„Respekt vor dieser Leistung“

+
Der TSV Wriedel (Jannes Gade beim Freistoß) und der FC Oldenstadt müssen auf dem Weg in die Heide-Wendland-Liga noch einige Hindernisse aus dem Weg räumen, die Oldenstädter haben dabei die deutlich besseren Karten.

mk Uelzen/Landkreis. Vier Spiele werden am heutigen Mittwochabend in der Fußball-Kreisliga nachgeholt. Dem MTV Römstedt winkt dabei ein sicherer Platz in der Heide-Wendland-Liga, wenn er die Auswärtshürde in Molzen überspringt.

FC Oldenstadt – TuS Ebstorf (heute, 19 Uhr)

Fünf Punkte fehlen den Oldenstädtern nach aktuellem Stand noch, um sicher einen Platz in der neuen Heide-Wendland-Liga zu ergattern.

Die ersten drei davon sollen daheim gegen die Ebstorfer eingefahren werden, zumal der FCO noch eine frische Rechnung offen hat – erst vor zehn Tagen verloren sie beim TuS mit 1:2 Toren. „Natürlich wollen wir uns revanchieren“, lässt FCO-Coach André Kobus auch keinerlei Zweifel an der Marschroute. „Ich hoffe, dass sich unser Lazarett zum Saisonfinale etwas lichtet, damit wir noch die nötigen Siege landen können.“

„Ein guter Gegner“, blickt Gästetrainer Björn Penkert gespannt auf das Duell. „Leider schwanken unsere Leistungen diese Saison von Spiel zu Spiel so extrem, dass bei uns fast alles dabei herauskommen kann. Wenn wir einen guten Tag erwischen, können wir auch etwas mitnehmen.“

SV Molzen – MTV Römstedt (heute, 19)

„Wir treten mit einer gehörigen Portion Respekt gegen die Römstedter an“, berichtet Molzens Trainer Timo Schulze. „Als Aufsteiger auf Rang drei zu liegen, zeugt von einer sehr guten Arbeit. Sie spielen unheimlich konstant und sehr strukturiert.“

Aktuell kommen die „Kleeblätter“ personell arg gebeutelt daher, fühlen sich in der Rückrunde zudem ein wenig vom Glück verlassen. Schulze: „Das darf aber keine Ausrede sein, uns fehlt einfach die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Wir wollen endlich mal wieder etwas Zählbares holen und uns für unseren Aufwand belohnen.“

Die Gäste feierten vier Siege am Stück und reisen mit breiter Brust an – Sieg Nummer fünf würde nämlich einen sicheren Platz in der neuen Heide-Wendland-Liga bedeuten! MTV-Coach Torben Tutas weiß das natürlich, wittert aber auch ein paar Probleme: „Unsere personelle Lage hat sich durch Urlaube und Verletzungen etwas verschärft, daher müssen wir erneut unser Team umbauen. Dennoch sind wir weiter hoch motiviert und wollen auch in Molzen nicht nachlassen.“

TuS Wieren – SV Holdenstedt (heute, 19)

Für den Liga-13. aus Wieren um Trainer Benjamin Bücker geht es nur noch darum, die Saison vernünftig zu beenden. Vor allem nach dem jüngst verlorenen Pokalfinale.

Bücker: „Es ist sehr schwer, die Spannung jetzt noch hochzuhalten. Erschwerend kommen große Personalsorgen hinzu. Trotzdem werden wir alles geben, um den Holdenstedtern das Leben so schwer wie möglich zu machen.“ Fehlen werden heute Abend Dirk Milarch, Maik Müller (beide beruflich), Sven Schuchmilski, Sebastian Schulz (beide verletzt), Björn Ketterkat (privat) und Chris Brause (Studium). Fragezeichen stehen zudem noch hinter Sebastian Koch und Frederik Strauß.

Ziel der Holdenstedter bleibt Tabellenplatz sieben, auch wenn dieser sehr wahrscheinlich nicht für die Heide-Wendland-Liga reichen wird. „Das ist unser Ziel für die restlichen drei Spiele“, gibt Trainer Martin Lübkert vor und fordert daher einen Sieg in Wieren. Aber auch er hat erneut mit etlichen Ausfällen zu kämpfen.

TSV Jastorf – TSV Wriedel (heute, 19)

Für Furore sorgten in den zurückliegenden Wochen die Jastorfer, gewannen vier ihrer letzten fünf Partien (wie beim 1:0 beim späteren Meister in Eddelstorf) und rückten auf Rang sieben der Tabelle vor. Sie strotzen vor Selbstbewusstsein. Die Wriedeler auf Rang sechs besitzen – im Gegensatz zu ihren Gastgebern – noch realistische Chancen auf die Heide-Wendland-Liga. Aber sie stehen in der Pflicht!

Jastorfs Coach Malte Weber gibt die Favoritenrolle an die Gäste: „Sie haben für mich mit die stärkste Offensive in der Liga, auch wenn diese im Moment etwas stottert. Dennoch haben wir eine breite Brust, müssen aber wieder alles geben.“

Thorben Kruckenberg aus dem Wriedeler Trainerteam: „Für uns zählen ohne Umschweife nur die drei Punkte. Die Mannschaft wird dafür alles raushauen, da sind wir uns sicher. Zudem haben wir mit den Jastorfern noch eine kleine Rechnung aus dem Hinspiel (1:2) offen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.