SV Emmendorf verpasst die Entscheidung und kassiert Ausgleich durch ein Hackentor in der Nachspielzeit

2:2 – „Da packen wir nicht richtig zu“

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Knackiger Zweikampf zwischen Emmendorfs Spielertrainer Till Marks und David Mehl.

Emmendorf. Unglücklich hat sich der gastgebende Fußball-Landesligist SV Emmendorf gestern Abend im Nachholspiel gegen die SV Eintracht Lüneburg mit einem 2:2-Unentschieden begnügen müssen.

Dabei ging es im Waldstadion blendend los, gleich die erste echte Torannäherung brachte die Führung. Die Eintracht-Defensive ließ sich von einem weiten Einwurf von Till Marks überrumpeln, Benjamin Silbermann drosch das Leder humorlos links oben in den Winkel (12.). Kurz danach wurde der Torschütze erst in letzter Sekunde abgeblockt. Der SVE kontrollierte den ersten Durchgang, der aber insgesamt nur wenig Aufregendes bot. „Ich war ganz zufrieden, wir haben den Ball gut laufen gelassen“, bilanzierte Spielertrainer Stephan Blödorn. Nur einmal benötigten die Grün-Schwarzen etwas Glück, als Philipp-Marvin Borges aus guter Position zu hoch zielte (28.). Der zweite Durchgang begann aus Emmendorfer Sicht ärgerlich. Schiedsrichter Simon Schleupner bewertete den Zweikampf zwischen Blödorn und David Mehl als elfmeterwürdig, Borges traf zum 1:1. „Danach hatten wir nicht mehr die Kontrolle“, meinte Blödorn, zumal die Eintracht offensiv umstellte.

Ein Chancenspektakel bot sich den Zuschauern aber weiterhin nicht. Die sahen dafür aber die erneute SVE-Führung. Marcel Albrys Schuss aus 17 Metern wurde unhaltbar abgefälscht.

Anschließend ließ die Heimelf durch die eingewechselten Jos Oldag und Jan Heinze die Entscheidung liegen, was sich bitter rächen sollte. In der Schlussminute erläuft sich der gut aufgelegte Eintracht-Stürmer Mehl einen langen Ball, über Umwege kommt das Spielgerät zu Borges, der per Hacke zum 2:2 trifft. „Da packen wir nicht richtig zu“, ärgerte sich Coach Blödorn. Der war insgesamt mit dem Auftritt seiner Mannschaft einverstanden, sprach aber vor allem aufgrund des späten Ausgleichs „von zwei verlorenen Punkten“.

Von Immo de la Porte

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