1. Kreisklasse: Frust in Veerßen / Spitzenreiter Römstedt erneut im Topspiel gegen Ripdorf / Derby in Böddenstedt

„Optisch überlegen und wieder null Punkte“

Der TSV Bienenbüttel II (rechts Christian Cassier) hat sich nach zwei Siegen auf den sechsten Rang vorgeschoben und freut sich auf den TSV Suhlendorf. „Jetzt können wir mal zeigen, was in uns steckt“, ist Maik Schulze vom Trainerteam gespannt. Fotos: de la Porte
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Der TSV Bienenbüttel II (rechts Christian Cassier) hat sich nach zwei Siegen auf den sechsten Rang vorgeschoben und freut sich auf den TSV Suhlendorf. „Jetzt können wir mal zeigen, was in uns steckt“, ist Maik Schulze vom Trainerteam gespannt. 

Uelzen/Landkreis. Der MTV Römstedt rüstet zum nächsten Topspiel. Der Spitzenreiter der 1. Fußball-Kreisklasse hat es dieses Mal mit dem Tabellendritten Germania Ripdorf zu tun. Heiße Derby-Stimmung herrscht beim Match zwischen dem VfL Böddenstedt und der Suderburger Reserve.

In Bienenbüttel und Rosche rollt der Ball bereits um 12 Uhr, der Rest folgt zwei Stunden später.

Römstedt – G. Ripdorf

Dritter Knaller zu Hause in Folge für den ungeschlagenenTabellenführer MTV Römstedt! Die Aufgaben gegen Suhlendorf (5:2) und Oetzen (6:3) löste der Klassenprimus überzeugend, nun geht es gegen den seit neun Spielen ungeschlagenen Dritten Ripdorf. Germania-Trainer Oliver Kuhnke: „Römstedt ist eindeutig der Favorit. Sie spielen gut und haben einen Lauf.“ Er fordert nach den wenig glanzvollen Siegen gegen Veerßen und Niendorf, dass seine Spieler wieder enger an den Gegnern stehen und die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen kleiner werden.

Jelmstorf – Oetzen/Stöcken

Wieder dem Wahnsinn nahe war Sascha Hartig vom Trainerteam der SVG Oetzen/Stöcken. Seine Mannschaft büßte gegen Böddenstedt (4:4) unnötig erneut Punkte im Aufstiegskampf ein. „Wir sind deutlich besser, müssen es aber auch endlich mit Punkten beweisen“, fordert Hartig. Die SVG liegt bereits sechs Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsrang. Die Jelmstorfer (11.) verpassten es zuletzt mit dem 1:4 beim SC Uelzen II, sich unten etwas abzusetzen. Trainer Markus Baldig, der seine Mannschaft in einer Außenseiterrolle sieht, muss auf die Defensivstrategen Michael Reimann und Martin Gade verzichten.

Bienenbüttel II - Suhlendorf

Mit zwei Siegen gegen Wrestedt und Rosche II schob sich die Bienenbütteler Zweite auf einen guten sechsten Rang vor. „Mit unseren 16 Punkten stehen wir gut da. Mit Suhlendorf kommt nun ein anderes Kaliber. Jetzt können wir mal zeigen, was in uns steckt“, ist Maik Schulze vom Trainerteam gespannt, wie sich seine Grün-Weißen gegen den Tabellenzweiten schlagen. Der gewann zuletzt drei Mal in Folge und will natürlich den Abstand auf die führenden Römstedter nicht weiter anwachsen lassen.

Rosche II – Sp. Veerßen

Gar nicht schlecht spielte Sperber Veerßen (12.) in Stadensen (0:2), ging aber aufgrund der erneuten Torflaute leer aus. Trainer Oliver Ecke ist frustriert: „Optische Überlegenheit und wieder null Punkte. Langsam müssen Punkte her, sonst wird es schwer.“ Rosches Trainer Lars Richter ruft nach dem 1:6-Debakel in Bienenbüttel für den Tabellenletzten den Charaktertest aus. „Wir müssen kämpferisch alles geben, um gegen einen direkten Konkurrenten punkten zu können.“

Wrestedt/St. – SC Uelzen II

Es hakt weiterhin beim TSV Wrestedt/St. (10.). Trainer Thomas Jürgens vermisst die mannschaftliche Geschlossenheit und einen Leitwolf, der auf dem Feld vorangeht. „Wir sind verunsichert und einige haben die Lage noch nicht erkannt“, stellt Jürgens fest. Er sieht folglich den SC auch im Vorteil. „Wir wollen jetzt nachlegen und uns Luft verschaffen im Abstiegskampf“, sagt Gäste-Trainer Anton Weinberger. Er kann dabei aus dem Vollen schöpfen. Vor einem besonderen Spiel steht SC-Spieler Philipp Weihe, schließlich trifft er auf seinen Ex-Club.

Böddenstedt – Suderburg II

Mit drei Niederlagen in Serie geht die Suderburger-Reserve (8.) ins Derby. Zumindest in den letzten beiden Partien gegen Niendorf (0:1) und Römstedt (0:12) bot die Elf zudem eine schwache Leistung. „Wir müssen nach vorn blicken und Vergangenes abhaken“, meint Trainer Bastian Ribbeck. Er kennt die besondere Stimmung des Nachbarschaftsduells: „Die Spiele in Böddenstedt waren immer ein raues Pflaster!“ Auch die seit fünf Spielen sieglosen Böddenstedter (7.) sind schon voll im Derby-Modus. Trainer Jörn Drögemüller: „Alle sind heiß, jeder will spielen!“

Niendorf/H. – Stadensen

Zufrieden mit der Mannschaftsleistung war Niendorfs Trainer Johann Egel trotz der 3:4-Niederlage bei Spitzenteam Germania Ripdorf. „Da müssen wir ansetzen“, betont der Coach, der sein Team gegen den Tabellenfünften naturgemäß in der Außenseiterrolle sieht. Er muss auf Nils Lindhorst und Waqas Ahmad verzichten. Eine ganze Reihe von Spielern sind angeschlagen, darunter auch Leistungsträger wie Adrian Deppe und Oleg Wanscheid. Der SV Stadensen bewies mit zwei Siegen in Rosche und gegen Veerßen aufsteigende Tendenz. Trainer Olaf Bode würde gegen seinen Ex-Verein natürlich nur zu gern Sieg Nummer drei folgen lassen.

Von Immo de la Porte

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