Valentina Schick und Christoph Siegel kämpften bei den Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften

Olympia lässt grüßen

Für Christoph Siegel (oben) lohnte sich der Start gleich doppelt. Zum ersten Mal stand er gemeinsam mit einem Olympiaplatzierten auf der Matte. Zudem ist er direkt für die Norddeutschen Einzelmeisterschaften der U21 am 16. Februar in Bremen qualifiziert. Foto: Archiv

ss/kl Gera/Uelzen. In prominenter Gesellschaft haben die für ihren Heimatverein TV Uelzen startende Valentina Schick und der Oldenstädter Christoph Siegel im thüringischen Riesa bei den Deutschen Judo-Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in Gera gekämpft.

Mit von der Partie waren auch die Olympiazweite Kerstin Thiele (Leipzig) und Bronzemedaillengewinner Dimitri Peters aus Rotenburg.

Der niedersächsische Landesverband trat mit acht Frauen und fünf Männern an, darunter die beiden Uelzener. Valentina Schick und Christoph Siegel hatten sich über die jeweiligen Bundesranglistenturniere qualifiziert. Der 18-jährige Oldenstädter hatte im letzten Jahr überraschend den 3. Platz in Garbsen errungen (AZ berichtete) und konnte somit als einer der Jüngsten bereits bei den Männern starten. In Riesa kämpften insgesamt 110 Frauen und 104 Männer aus 15 Landesverbänden um die Medaillen.

Schick, die für das Hamburger Judo-Team in der 1. Bundesliga startet, und Siegel trainieren beide am Olympiastützpunkt Hannover, genau wie auch der Olympiadritte Peters. Das Uelzener Duo platzierte sich in Riesa zwar nicht, konnte aber in seinen Kämpfen durchaus punkten.

Siegel verlor seinen entscheidenden Kampf gegen Marlok aus Baden-Württemberg. Der Oldenstädter führte mit Wazari bis zur vierten Minute. Dann konterte Marlok ebenfalls mit Wazari und punktete kurz vor Kampfende noch mit Yuko. Selbst der favorisierte Peters unterlag im Finale und musste sich mit der Silbermedaille zufrieden geben.

Für Siegel lohnte sich der Start gleich doppelt. Zum ersten Mal stand er gemeinsam mit einem Olympiaplatzierten auf der Matte. Zudem braucht er durch die Qualifikation nicht mehr bei den Landestitelkämpfen in der U21 antreten, sondern ist bereits für die Norddeutschen Einzelmeisterschaften am 16. Februar in Bremen nominiert. Vorab wird der Oldenstädter noch beim Bundesranglistenturnier in Berlin kämpfen.

Insgesamt verbuchte der niedersächsische Landesverband in Gera bei den Frauen einen ersten, drei dritte und einen fünften Platz sowie bei den Männern je einen ersten und zweiten sowie einen siebten Rang.

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