Bezirksliga: Rückschlag für Bodenteich nach 0:0-Heimremis gegen starken SV Rosche

TuS ohne Tore und ohne Niebuhr

Rosches Abwehrspieler Till Schierwater (links) klärt rechtzeitig vor dem heranstürmenden Bodenteicher Azad Karamac.
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Rosches Abwehrspieler Till Schierwater (links) klärt rechtzeitig vor dem heranstürmenden Bodenteicher Azad Karamac.
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Bad Bodenteich. Das Unternehmen Aufstieg startet mit einem Dämpfer. Der Fußball-Bezirksligist TuS Bodenteich hat nach einem enttäuschenden Auftritt zwei Punkte beim torlosen Remis gegen den SV Rosche liegen gelassen.

Da der härteste und zugleich auch einzige Aufstiegsrivale TSV Gellersen zeitgleich mit 5:1 gegen Treubund Lüneburg II gewann, hat der TuS nun zwei Punkte Rückstand auf die Klose-Elf (2.). „Wir werden deshalb aber nicht ewig hadern“, zeigte sich Trainer Daniel Fleischer trotzig.

Gehadert hat er vermutlich in der 33. Minute. Es war zugleich die spektakulärste Szene der Partie. Nach einer Ecke rettete der Roscher Till Schierwater nach einem spektakulären Fallrückzieher von Kim Winter aus 14 Metern. Doch dessen nicht genug. Den Nachschuss knallte Gino Bölter an die Unterkante der Latte, von dort sprang der Ball wieder ins Feld. Es war die stärkste Bodenteicher Phase. Ohnehin ging die erste Halbzeit an den feldüberlegenen und aktiveren TuS, der sich auch ein Chancenplus erspielte.

Doch die Fans warteten ebenso vergeblich auf ein Tor wie auch auf den Einsatz von Keeper Moritz Niebuhr. Der Ex-Teutone sagte das Spiel wegen hohen Fiebers ab und blieb im Bett. „Er hätte heute auch nicht für uns getroffen“, konnte sich Fleischer einen Schuss Ironie nicht verkneifen, nachdem seine Mannschaft in der zweiten Hälfte stark abbaute, aber auch auf einen starken Gegner traf. Die Roscher wurden mutiger, kamen nun ihrerseits zu einigen Torchancen und ließen trotz massiver personeller Probleme bis zum Schluss nicht nach. In der 50. Minute rettete Bodenteichs Steffen Daug einen abgefälschten Schuss von Timo Kewitz vor der Linie. „Meine Spieler haben gemerkt, dass hier etwas zu holen war. Das mobilisiert Kräfte. Wir haben durch unsere mannschaftliche Geschlossenheit überzeugt“, war Rosches Trainer Michael Kottlick sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Elf.

Von Arek Marud

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