1. Kreisklasse: SVG holt (spielfreien) TSV Suhlendorf nach Punkten ein / Rosche II kommt Abstieg näher

4:3 – Oetzen/Stöcken bleibt oben dran

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Oetzens Malte Groß (Mitte) wird gleich von Suderburgs Jonathan Göhring (links) zu Fall gebracht.

Uelzen/Landkreis. In der 1. Fußball-Kreisklasse behauptete sich die SVG Oetzen/Stöcken beim VfL Suderburg II und bleibt als Dritter weiter aussichtsreichster Verfolger des Spitzenduos.

Das musste pausieren, denn sowohl das Spiel der Suhlendorfer in Stadensen fiel dem Wetter zum Opfer wie auch der Auftritt des Tabellenführers Römstedt gegen Jelmstorf.

Am Tabellenende unterlag die Roscher-Reserve auch gegen den VfL Böddenstedt und musste somit den nächsten Nackenschlag im Abstiegskampf einstecken.

Suderburg II – Oetzen/St. 3:4

Harte Arbeit musste die SVG Oetzen/Stöcken verrichten, ehe der Sieg in Suderburg unter Dach und Fach war. Der VfL erwischte den besseren Start, allerdings traf Thilo Pellnath wohl aus Abseitsposition. Nach dem 1:3 schien der Favorit „durch“, doch Tim Sterneck nutzte einen Abstimmungsfehler in der SVG-Defensive zum Anschluss. Nun schwamm der Gast vorübergehend, der VfL drängte auf das 3:3. „Da waren wir dran“, meinte Suderburgs Trainer Malcolm Hamama. Doch Oetzen wechselte, stabilisierte sich und traf durch Jan Ramünke zur Entscheidung. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt“, bilanzierte Hamama, der mit der Leistung seiner Elf zufrieden war.

• Tore: 1:0 T. Pellnath (16.), 1:1 Hilmer (23.), 1:2, 1:3 Koch (45.+2/49.), 2:3 T. Sterneck (54.), 2:4 Ramünke (81.), 3:4 Zimbelmann (90.+2).

Niendorf/H. – Wrestedt 2:2

Weil Jan-Hendrik Firnaber in der Nachspielzeit die Nerven behielt und per Strafstoß traf, nahmen die Wrestedter einen Zähler mit. Und das war glücklich, denn in der zweiten Halbzeit machte Niendorf/Halligdorf richtig Druck, ließ aber (zu) viele Chancen liegen. Oleg Wanscheid traf dann doch zum 2:1, ehe der Strafstoß die Heimelf aus allen Siegträumen riss. „Für uns ist das zu wenig“, meinte dann auch Sergej Becker, der den urlaubenden Trainer Johann Egel vertrat.

• Tore: 0:1 Schöbel (26.), 1:1 Deppe (52.), 2:1 Wanscheid (85.) , 2:2 Firnhaber (90.+2/FE).

G. Ripdorf – SC Uelzen II 1:1

„Das Spiel war wie das Wetter – nicht schön“, meinte Ripdorfs Trainer Oliver Kuhnke. Er hatte taktisch etwas umgestellt, bemängelte aber erneut zu große Abstände der Mannschafsteile und auch ein zu großes Loch im Zentrum. Kurzum war erneut Sand im Getriebe, die Ripdorfer blieben zum vierten Mal in Folge ohne Sieg. Die Gefühlswelt bei Gästetrainer Anton Weinberger sah da schon positiver aus. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, mit dem Punkt können wir leben“, erklärte er.

• Tore: 0:1 Brandt (9.), 1:1 Weuste (17.).

Sp. Veerßen – Bienenb. II 1:1

Der erste Durchgang verlief ausgeglichen, beide Mannschaften hatten nur wenige Gelegenheiten. Für Sperber nutzte aber Leutrim Idrizi eine dieser raren Chancen zur Pausenführung. Nach dem Wechsel übernahm der TSV Bienenbüttel das Zepter und drängte Veerßen in die Defensive. „Wir standen hinten zwar gut, hatten aber keinerlei Entlastung mehr“, meinte Sperber-Coach Oliver Ecke. Die Gäste benötigten allerdings einen Strafstoß, verwandelt von Lennart Schöpke, um auszugleichen. Ein Sonderlob von Ecke bekam Schiedsrichter Frank Lebowsky für seine Spielleitung.

• Tore: 1:0 Idrizi (25.), 1:1 Schöpke (65./FE).

Rosche - Böddenstedt 0:2

Enttäuschung pur beim unterlegenen Schlusslicht: „Im Moment ist es sehr deprimierend. Wir sind bei den Gegentoren zweimal in doofe Konter gelaufen und konnten uns selbst keine Torchancen erspielen“, sagte der frustrierte Roscher Coach Lars Richter. Auch Böddenstedt soll nicht überzeugt haben, wie der Heim-Coach meinte: „Das Spiel war auf beiden Seiten nicht toll.“ Während die Gäste wichtige Nichtabstiegspunkte sammelten, bleibt Rosche mit sechs Zählern abgeschlagener Letzter. Der Abstieg rückt immer näher...

• Tore: 0:1 Schwanenberg (39.), 0:2 Menges (72.).

Von Immo de la Porte

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