GfL Hannover feiert nach 3:1-Sieg über den SV Holdenstedt den Aufstieg in die Volleyball-Regionalliga

Noch glimmt ein Fünkchen Hoffnung

Andreas Schulz (Mitte) und Johann Schröder wehrten sich nach Kräften, zogen gegen den frisch gekürten Regionalligaaufsteiger GfL Hannover letztlich aber doch den Kürzeren. Foto: Ph. Schulze

ls Hannover/Uelzen. Die Volleyballer des SV Holdenstedt müssen weiter auf ihren ersten Auswärtssieg in der Oberliga warten. Beim ungeschlagenen Tabellenführer GfL Hannover unterlagen sie am Sonntag trotz teilweiser sehr guter Leistung mit 1:3 Sätzen.

Da auch der VfL Wolfsburg sein Gastspiel in der Landeshauptstadt verlor, haben die Holdenstedter nach wie vor ein Fünkchen Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt. Die GfL Hannover hingegen steht nach ihren Siegen als Aufsteiger in die Regionalliga fest.

Ohne ihren krankheitsbedingt verhinderten Trainer Thomas Hähl erwischten die Holdenstedter in der Sporthalle am Maschsee einen schlechten Start und lagen schnell mit 0:8 Punkten zurück.

Danach kam zwar Ruhe ins Spiel des Kreisvertreters, aber die Satzniederlage war nicht mehr zu verhindern (17:25). Im zweiten Durchgang lief bei den SVH-Männern nichts zusammen. Bedingt durch viele Abstimmungsprobleme konnte die GfL geradezu beliebig punkten. Mit 11:25 ging auch dieser Satz für die Gäste verloren.

Jeder in der gut besuchten Halle glaubte nun an einen klaren 3:0-Erfolg des neuen Meisters. Doch der SVH kämpfte sich zurück in die Partie. Die Uelzener nutzten kleine Unkonzentriertheiten auf Seiten der Hannoveraner konsequent aus. Durch eine starke Annahme konnte Zuspieler Malte Dreyer auch seine Mittelangreifer geschickt einsetzen. Auch zwei Auszeiten nutzten der GfL nichts, der SVH schaffte mit 25:19 den Satzanschluss.

Die Holdenstedter spielten sich nun förmlich in einen Rausch. Knallharte Sprungaufschläge von Malte Dreyer fanden ihr Ziel, und auch harte Angriffe der Gastgeber konnte die SVH-Abwehr immer wieder entschärfen. Der Lohn war eine 22:19-Führung. Doch zwei umstrittene Schiedsrichterentscheidungen brachten den SVH aus der Konzentration. Mit den lautstarken Fans im Rücken fuhr die GfL nun Punkt um Punkt ein und setzte sich letztlich mit 25:22 und zum 3:1-Satzsieg durch.

• SV Holdenstedt: Malte Dreyer, Jan-Niklas Hillmer, Lukas Meyer, Phillip Ohnesorge, Mark Riedel, Alexander Schlaphof, Johann Schröder, Andreas Schulz.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare