2. Regionalliga: Ebstorf muss bei Abstiegskandidat Lübeck aufpassen

„Nicht täuschen lassen“

Spielertrainer Leo Niebuhr und Kapitän Alexander Wendler (Mitte) wollen auch den TuS Lübeck in die Knie zwingen, so wie zuletzt im Derby den MTV Lüneburg (Benjamin Bormann).
+
Spielertrainer Leo Niebuhr und Kapitän Alexander Wendler (Mitte) wollen auch den TuS Lübeck in die Knie zwingen, so wie zuletzt im Derby den MTV Lüneburg (Benjamin Bormann).
  • Arek Marud
    vonArek Marud
    schließen

jh/am Ebstorf. Zuversichtlich und zugleich gewarnt. Mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein treten die Basketballer der Ebstorf Knights am heutigen Sonnabend (18 Uhr) zum Auswärtsspiel der 2. Basketball-Regionalliga der Männer beim TuS Lübeck an.

Vier Siege aus den vergangenen fünf Partien, zuletzt drei Mal in Folgeerfolgreich und Derbysieger gegen Treubund Lüneburg – die Ebstorfer haben einen Lauf. Längst greifen Automatismen, an denen Spielertrainer Leo Niebuhr lange arbeitete. „Jetzt heißt es, da weiter machen, wo wir nach den starken Spielen aufgehört haben“, fordert der Spielertrainer nach einem zuletzt freien Wochenende. Allerdings rechnet Niebuhr auch mit einem hartnäckigen Gegner: „Wir müssen von der ersten Minute an bereit sein und konzentriert zur Sache gehen. Lübeck spielt gegen den Abstieg und wird alles geben. “.

Die Gastgeber stehen als Zehnter auf einem Abstiegsplatz. „Wie so oft in dieser unberechenbaren Liga darf man sich nicht vom Tabellenplatz täuschen lassen“, warnt auch Teamsprecher Julian Heusermann. Die Hansestädter um die starken Flügelspieler Maik Friedrichsen und Enrico Riebel (jeweils zwölf Punkte pro Spiel) sind sehr ausgeglichen und tief besetzt und stellten die Knights trotz eines 74:59-Hinspielsieges vor Probleme.

Auch die Lübecker sind momentan gut drauf und fuhren in den vergangenen drei Partien zwei Siege ein, nur gegen Titelkandidat Bergedorf verloren sie knapp mit 72:79.

Ebstorfs Hassan Salim, vor seiner Verletzung in bestechender Form, befindet sich im Aufbautraining, könnte vielleicht heute sein Comeback geben. Ansonsten wird Niebuhr wohl auf alle Akteure zurückgreifen können und plant offenbar einige personelle Neuerungen: „Die jüngeren Spieler sollen bereit sein und werden ihre Chance auf mehr Einsatzzeit bekommen.“

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare