Lübkert/Barankewitz verlassen den SVH

Weg für neuen Impuls freimachen

Sie machen den Weg frei für einen neuen Impuls: Cheftrainer Martin Lübkert (links) und Assistent Bernd Barankewitz verlassen im Sommer den SV Holdenstedt. Foto: Marud

Uelzen-Holdenstedt – Im Sommer ist Schluss. Trainer Martin Lübkert und sein Assistent Bernd Barankewitz hören unerwartet beim Fußball-Heide-Wendland-Ligisten SV Holdenstedt auf. Damit macht das Erfolgsduo nach dann vier Jahren den Weg frei für einen neuen Impuls.

Den Abrieb vermeiden, war das Argument. „Ich kenne das noch aus meiner Zeit als Spieler. Nach drei bis vier Jahren tut ein neuer Impuls einer Mannschaft gut. Ich habe immer so eine Befürchtung, dass es sich einfährt“, begründet Lübkert den aus seiner Sicht notwendig gewordenen Schritt. „Wir wollten den nächsten Schritt fürs Team freigeben.“ Lübkert ist seit Sommer 2017 dabei. Barankewitz stieß ein Jahr später dazu.

Das Trainerduo gab die Entscheidung während einer Mannschafts-Videokonferenz bekannt. Holdenstedts Abteilungsleiter Charlie Krug traf dies völlig unvorbereitet. „Wir müssen uns erst mal schütteln. Die Beiden haben tolle Arbeit geleistet. Deshalb hätten wir gern mit ihnen weitergemacht. Denn das Team hat unter ihrer Führung viel erreicht.“ Die Holdenstedter verpassten in der abgebrochenen Corona-Vorsaison nur aufgrund des schlechteren Quotienten hauchdünn den Bezirksliga-Aufstieg. Krug bedauert den Entschluss auch persönlich. „Für mich als Abteilungsleiter war es eine charmante und unbeschwerte Zusammenarbeit. Es spricht für sie, dass sie uns ein halbes Jahr Zeit geben.“

Die Suche nach einem Nachfolger hat begonnen. Es gab „einige wenige Gespräche. Wir sind relativ entspannt“, sieht Krug keinen sofortigen Handlungsbedarf und schließt weder eine interne noch externe Regelung aus.

Aufgrund des vielversprechenden Jugend-Unterbaus und einer ambitionierten 1. Herren, die möglichst bald in der Bezirksliga spielen will, hat der Verein einiges zu bieten, wie Krug betont. „Ich könnte mir vorstellen, dass der SV Holdenstedt keine uninteressante Adresse ist.“ Zumal alle Spieler kürzlich signalisierten, auch in der neuen Saison weiterzumachen.

Lübkert kann sich in der nächsten Saison eine neue Aufgabe vorstellen. „Gerne wieder zusammen mit Bernd Barankewitz“, wie er betont. Kontakte zu anderen Vereinen habe es bisher jedoch nicht gegeben.

VON AREK MARUD

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