Emmendorfer Heimspiel-Doppelpack gegen Spitzenteam Rotenburg und Abstiegskandidat Ottersberg

„Müssen wieder selbstbewusster auftreten“

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Nach der Winterpause ist der SV Emmendorf noch nicht wieder richtig auf die Beine gekommen. Für Angreifer Luca Schenk ist das eine Momentaufnahme: „Wenn wir weiter so akribisch arbeiten, wird das Matchglück wie in der Hinrunde zurückkehren.“ 

kl Emmendorf. Die magische 40-Punkte-Marke möglichst schnell knacken – der damit verbundene Klassenerhalt ist auch weiterhin das Hauptthema beim Fußball-Landesligisten SV Emmendorf.

Über Ostern kann sich der aktuelle Tabellenvierte seinem Ziel bis auf drei Zähler annähern. Wenn er seine beiden Heimspiele am Sonnabend, 16 Uhr, gegen den vor ihm stehenden Rotenburger SV und am Montag, 15 Uhr, gegen den weit hinter ihm platzierten TSV Ottersberg gewinnt. Diese Konstellation spiegelt denn auch die Emmendorfer Gefühlslage dieser Tage sinnbildlich wider. Spielertrainer Stephan Blödorn: „Wir schauen schon ständig, wie viele Punkte es nach oben, aber auch nach unten sind. “.

Am letzten Sonntag im Duell gegen die SV Drochtersen/Assel II lief es im Waldstadion nicht ganz so erfolgreich und rund für den Aufsteiger. 85 Minuten in Überzahl, 2:0 geführt und trotzdem nur 2:2 unentschieden gespielt. Angreifer Luca Schenk bezeichnet das als bitter: „Ich finde, dass wir eine sehr starke erste Halbzeit gespielt haben.“ Blödorn und Trainerkollege Till Marks hingegen vermissten insgesamt Spielfreude und -ruhe in ihrer Mannschaft.

Schenk: „Wir müssen wieder selbstbewusster auftreten über komplette 90 und nicht nur über 45 Minuten wie gegen Drochtersen. Wenn wir weiter so akribisch arbeiten, wird das Matchglück wie in der Hinrunde zurückkehren.“

Das Osterpaket ist für die Emmendorfer, die auf die weiterhin verletzten Timo Würker und Marlon Rötschke verzichten müssen, an Unbequemlichkeit allerdings kaum zu toppen. Rotenburgs gut organisiertes und taktisch variables Team entpuppt sich mit erst 16 Gegentreffern als Bollwerk, das zuletzt auch Titelkandidat MTV Treubund Lüneburg beim 1:1-Unentschieden nicht komplett einreißen konnte. Und Ottersberg wittert nach einem 1:0-Heimsieg gegen Ritterhude frische Morgenluft im Kampf um den Klassenerhalt.

Schenk: „Na klar ist es nervig, dass wir jeden Feiertag spielen und der Rückrundenstart sich so stark verschoben hat durch die vielen Absagen, aber das ist jetzt nicht zu ändern. Wir werden auch an den Feiertagen unser Bestes geben und 100 Prozent auf dem Platz zeigen.“

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