Gernot Nowotny erhält ganz besonderes Geschenk zum 50. Geburtstag 

Mitbringsel mit Nostalgieeffekt

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Ab der Saison 1987/88 spielte Gernot Nowotny (hinten, 5. von rechts) unter Trainer Bodo Köhn (hinten, r.) für das Ligateam des TuS Bodenteich; zum 50. Geburtstag überreichten ihm ehemalige Mitspieler (hinten von links: Betreuer Burmester, P. Meyer, Hecht, Köster, Kuczka, Becker (†), Menke, Nowotny, Klingenberg, Eilers, Buchholz, Trainer Köhn; vorn: Betreuer Balsam, Glutt, H. Münk, Munivrana, Flügge, Knutti, Löscher, M. Münk, Ch. Meyer) ein Originaltrikot.

kn, wh, rp Uelzen/Landkreis – Eine tolle Aufholjagd, ein spezielles Teambuilding, viele mitgereiste Fans und ein Zeichen für Toleranz. Der Fußball-Kreis bietet im AZ-Nachschuss wieder tolle Anekdoten.

Tolle Geschichten dürften auch Gernot Nowotny im Kopf rumschwirren. Mit einem alten Trikot bekam der Ex-Bodenteich-Kicker zum 50. Geburtstag ein nostalgisches Geschenk überreicht.

Historisches Geschenk

Gernot von Döhlen, geborener Nowotny, hat seinen 50. Geburtstag in seiner neuen Heimat in Cuxhaven gefeiert. Der ehemalige Ligaspieler des TuS Bodenteich betreibt dort mit seiner Frau das Fischhus von Döhlen im Ortsteil Sahlenburg.

Erhielt ein Originaltrikot von damals mit der Nr. 7 zum 50. Geburtstag: Gernot Nowotny (links); sehr zur Freude auch von Sohnemann Fynn-Ole. 

Beim Gratulieren mit dabei war außer einigen früheren Mannschaftskameraden, wie Hilko Eilers, Uwe Klingenberg, Andreas Hecht und Helge Münk auch sein Bruder Torsten Nowotny. Der überreichte dem Jubilar eine Präsentation mit Zeitungsausschnitten und Bildern aus dessen glorreichen Zeiten beim TuS Bodenteich und ein Trikot mit der Rückennummer 7, die Gernot Nowotny damals bei den Blau-Weißen trug. Das Jersey zog er natürlich sofort an und stellte sich zusammen mit seinem Sohn Fynn-Ole dem Fotografen.

Gernot Nowotny hat mit 17 Jahren in der Saison 1986/1987 noch unter Coach Rainer Kölling mit der ersten Mannschaft seine ersten Trainingseinheiten absolviert. Ab der Saison 1987/1988 spielte er dann unter Bodo Köhn als Trainer in der 1. Mannschaft, der er bis 1990 aktiv angehörte. Dann folgte ein beruflicher Wechsel nach Berlin und damit nach 167 Spielen für die 1. Herren der Blau-Weißen auch die jobbedingte Beendigung seiner Karriere beim TuS Bodenteich.

Zeichen für Vielfalt

In der vergangenen Woche startete Bundesligist VfL Wolfsburg seine Vielfaltswochen, die im Zeichen der Toleranz und gegen jegliche Art der Diskriminierung stehen. Insgesamt 65 Partnervereine der Wölfe machen dabei aktiv mit. Mehr als 650 Mannschaften laufen also fortan mit bunten Kapitänsbinden auf – der TuS Bodenteich reiste in Person von U17-Mannschaftsführer Ilhan Karamac zur Übergabe an die Aller (die AZ berichtete). Auch Germania Ripdorf und die Uhlen-Kickers waren dabei und wurden von Annika Rehn (SG Ripdorf/Uhlen-Kickers) und Patrick Ristow (2. Vorsitzender in Ripdorf) vertreten.

Tolle Aufholjagd

Eine furiose Aufholjagd startete der SV Hanstedt im Heimspiel in der 1. Kreisklasse gegen Germania Ripdorf. Nach frühem 0:3-Rückstand siegte der SVH sensationell mit 4:3. „Wenn es nach 15 Minuten 0:3 steht, ist es so, als würde man selber mitspielen. Man muss Mut zusprechen, motivieren, antreiben und immer wieder darauf hinweisen, dass immer was geht im Fußball“, findet Hanstedts Trainer Alexander Hamp. Nachdem die Rot-Weißen noch vor der Pause auf 2:3 verkürzt hatten, ging ein Ruck durchs Team. „Einen Moment war es ganz leise. Wir gingen noch mal alles durch“, gewährte Hamp Einblick in die Atmosphäre in der Halbzeitpause und fügte an: „Sind wir bereit, alles zu geben, um die ersten 45 Minuten vergessen zu machen? Die Antwort der Männer auf diese Frage war brutal gut.“

Die Mannschaft presste auf dem ganzen Feld, glaubte an sich und an den Sieg. „Was da ablief, war schon bemerkenswert. Vielleicht sollten wir mit Rückstand anfangen“, scherzte Übungsleiter Hamp. „Schön wäre es, wenn wir gleich von der ersten Minute zeigen, was wir können. Dann würden wir uns einiges ersparen.“ Einen starken Einfluss nahm auch die Einwechslung von Daniel Voit nach 23. Minuten. Dieser spielte beherzt auf.

Starker Support

Mit einer lila-weißen Wand im Rücken fegte der SV Holdenstedt, Spitzenreiter der 1. Kreisklasse, den FC SG Gartow im Auswärtsspiel weg (7:0). Per Bus reisten rund 35 SVH-Fans ins knapp eine Stunde entfernte Gorleben. Stimmlich gestärkt mit dem Teutonen Nils Brüggemann peitschten die SVH-Anhänger die eigene Mannschaft lautstark an, sodass die elf Akteure gar nicht anders konnten, als von Anfang an über 90 Minuten Vollgas zu geben. Auf dem mit 115 Meter Länge größten Spielfeld der Liga wurde der Gastgeber in die Schranken gewiesen. Mit dieser Unterstützung dürfte es der SVH nicht schwer haben mit dem Kreisligaaufstieg...

Besonderes Teamevent

So was hat es im Fußball-Kreis wohl noch nicht gegeben: Eine Teambuilding-Maßnahme der anderen Art haben die Fußballer des SV Rosche hinter sich. Unter der Organisation von Andrea Kläden und Stephanie Schmidt wurden drei Vierergruppen und eine Fünferriege in einem Raum eingeschlossen, mussten durch das Lösen zahlreicher Rätsel und Kombinationen den Schlüssel ergattern, um wieder aus dem Gemach zu finden. Die Kabine wurde umfunktioniert und diente als „Escape-Room“. „Wir haben lange überlegt, was man machen kann. Und dann dachten wir uns, dass das eine coole Idee sei“, berichtet Andrea Kläden, Frau vom SVR-Coach Pascal. Zu Beginn wurde ein Erklärungsvideo abgespielt, um dann die Jungs auf die Probe zu stellen. Die Gruppen brauchten jeweils zwischen 35 und 45 Minuten, bis sie aus dem Raum fanden. „Ich wusste nicht, wie das ankommt.

Die Jungs hatten aber viel Spaß und würden so was noch mal machen. Wir haben jedenfalls noch weitere Sachen in petto“, verriet Kläden.  

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