Heute starten die 10. Uelzen Tennis Open: Hochkarätiges Teilnehmerfeld / Uelzener Asse hoffen trotzdem auf Stadtmeister-Titel

Mischen die Lokalmatadoren das Feld auf?

Bei den 10. Uelzen Tennis Open gehen zahlreiche lokale Größen an den Start. Auch die Seriensiegerin im Doppel 80+, Heike Niedlich (TV KiWest), ist dabei und hofft an der Seite von Kerstin Schuback (TC BW Uelzen) auf die Titelverteidigung. Foto: Wendlandt

as Uelzen. Ein hochkarätiges Teilnehmerfeld und mittendrin zahlreiche Tennis-Asse aus Uelzen und Umgebung. Die 10. Uelzen Open versprechen rasante Ballwechsel, spannende Spiele und knappe Entscheidungen.

Die AZ stellt die Favoriten des Turniers vor und beleuchtet die Chancen der Lokalmatadoren.

männer

• Herren: Bei den Herren übernimmt Frank Hofmann (TC Salzwedel) die Favoritenrolle. Ein erneuter Titelgewinn wird für ihn nur über Siege gegen die starke Konkurrenz aus Stendal, Magdeburg und Naumburg führen. Aus Uelzener Sicht ist insbesondere das Abschneiden der talentierten Konstantin Licht und Lennart Schwerin in dem schweren Feld von großem Interesse.

• Herren 35: Mit 23 Spielern hat sich hier das größte Feld gebildet. Die Favoriten sind der langjährige Teilnehmer Thomas Kloodt vom TC Blau-Weiß Salzhausen, Detlef Hundt von der SG Einheit Stendal und die Sieger der Jahre 2010 und 2011, Harro Naggert (TC Heideperle Bispingen) und Andreas Fester (SG Einheit Stendal). Mit Sicherheit werden die anderen Teilnehmer auf eine Überraschung hoffen.

• Herren 55: In dieser Altersklasse ist mit dem Ebstorfer Dietmar Penno (TC Lüchow) sogar die höchste Spielklasse des deutschen Tennis’ vertreten. Trotzdem ist der Bad Bevensener Peter Brandt als Vorjahressieger auf Position eins gesetzt, ein Privileg, das alle Titelverteidiger genießen.

Frauen

• Damen: Im Damenbereich wird es eine neue Titelträgerin geben. Kim Justine Bednarz (TC Salzwedel) geht als Favoritin ins Turnier, sehr gespannt darf man allerdings auch auf das Abschneiden von Sophie Messiakas und Heiderose Borreck aus Uelzen sein.

• Damen 35: Bei den Damen 35 werden die Titelverteidigerin Bianca Thorn (VfL Holzappel) und insbesondere Iris Dammann-Keyser (SC Condor Hamburg) als Nummer 10 der deutschen Rangliste bei den Damen 40 sich der weiteren, sehr starken Konkurrenz erwehren müssen.

• Damen 55: Auch in dieser Altersklasse ist das Feld sehr stark und ausgeglichen besetzt. Der Titelverteidigerin Gudrun Ruttkowski aus Uelzen kann der vierte Erfolg in Reihe gelingen. Jedoch wird die Konkurrenz alles geben, um die Seriensiegerin zu stoppen.

Doppel

• Herren-Doppel bis 79: In dieser Wertung muss sich die topgesetzte Paarung Frank Hofmann/Mike Mathis (TC Salzwedel/TC Rinkerode) den Angriffen der Youngstars aus Thüringen und Sachsen-Anhalt, Patrick Hüser und Toni Wieczorek, und des Trainer-Doppels Mike Dressel/Andreas Fester (TC Blau-Weiß Uelzen/SG Einheit Stendal) stellen.

• Herren-Doppel 80+: Gelingt den Lokalmatadoren die Titelverteidigung? Michael Himmel/Jens Grünewald-Steiger werden gute Chancen für dieses Vorhaben eingeräumt. Vorsicht geboten ist jedoch bei der Paarung Thomas Kloodt/Thomas Behn aus Salzhausen/Dessau. In diesem starken Feld sind aber jederzeit Überraschungen möglich.

• Herren-Doppel 100+: Es wird in diesem Feld sehr spannend, haben sich doch einige interessante Paarungen gefunden. Diese Altersklasse ist auch aus regionaler Sicht sehr interessant: Neben der Paarung Hartmut Fehle und Ronni Voges (SG Einheit Stendal) sind in den drei weiteren gesetzten Doppeln Spieler aus Uelzen (Jörg Treffurth/Georg Röpe), Kirch.-Westerweyhe (Bernd Markefke), Rosche (Achim Paulussen) und Bad Bevensen (Joachim Kisker/Thomas Warnke) vertreten.

• Herren-Doppel 120+: In der älteren AK 120+ wollen vor allem die in der Regionalliga beim TC Lüchow spielenden Gerd Schmeling und Helge Albrecht den Titel des Stadtmeisters holen.

• Damendoppel 79+: Den Uelzener Spielerinnen werden in einem ausgeglichen besetzten Feld besonders gute Chancen eingeräumt. Die an Position Eins gesetzte Paarung Manuela Kießling und Anne Kathrin Schröder (TC Blau-Weiß Uelzen/TC Blau-Weiß Rosche) müssen sich aber auf dem Weg ins Finale eventuell den Geheimfavoriten Steffi Kopp/Sophie Messiakas (TC Blau-Weiß Uelzen) stellen.

• Damen-Doppel 80+: Muss der goldene Ball die Entscheidung bringen? In der Spielklasse 80+ treten in einem großen Feld durchweg gute Paarungen an. Die Seriensiegerinnen der Vorjahre Kerstin Schuback/ Heike Niedlich (TC BW Uelzen/ TV KiWest) könnten mit dem Doppel Katrin Schulz/Iris Dammann-Meyer (TC Rostock/SC Condor Hamburg) im Finale auf einen sehr starken Gegner treffen. Aller Voraussicht nach ist hier ein ganz enges und hochklassiges Duell zu erwarten.

• Doppel 100+: Auch hier ist das Feld hochwertig besetzt. Mit Gudrun Ruttkowski/Dörthe Meyer und Helga Wünsch/Rosi Fetzer (TC Häcklingen) sind spielstarke Damen am Start und werden um jeden Ball kämpfen.

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