Fußball-Bezirkspokal: Teutonia schlägt Rosche mühelos mit 7:0

Mini-Kader glückt eine „Hausnummer“

Ein Stockwerk höher: Rosches Tim Schierwater (links) gewinnt das Kopfballduell gegen den Teutonen Nico Tiegs. Foto: Marud

Rosche. Das Resultat: Es passte nicht so recht zu den Personalproblemen. Nur ein Ersatzspieler saß auf der Bank. Ein Altherren-Spieler (Gültekin Gültas) wohl gemerkt.

Und trotzdem ließ sich Fußball-Landesligist Teutonia Uelzen nichts anmerken und deklassierte den SV Rosche in der 1. Runde des Bezirkspokals mit 7:0 (3:0).

Weil den Teutonen fast eine gesamte Fußball-Elf nicht zur Verfügung stand, hatte kaum jemand mit einem solchen Ergebnis gerechnet. „Das ist schon eine Hausnummer“, staunte sogar Teutonias Trainer Frank Heine über diesen couragierten Auftritt. Nach Treffern von Daniel Maaß (17., 30.), der auf der linken Seite kaum zu bremsen war und seine Schnelligkeit ausspielte und dem Tor von Felix Meyer führte der Landesligist zur Pause mit 3:0 und ließ auch nach dem Wechsel nicht nach. Die Gäste hatten viel Platz und nutzten die sich bietenden Räume geschickt aus. Nico Tiegs (54.), Meyer (69.), Andris Kuvsinovs (80.) und Evgenij Krasnikov (84.) erzielten die weiteren Treffer.

Enttäuschung dagegen auf der anderen Seite. Trainer Holger Meyer hätte sich einen engeren Spielausgang gewünscht. Der wäre vielleicht auch möglich gewesen. In der 15. Minute forderten die Roscher einen Elfmeter, doch der Unparteiische entschied auf Freistoß für Teutonia und Foul von Malte Schulz. „Eine strittige Szene. Aber Teutonia hat hochverdient gewonnen“, so Meyer.

Tore: 0:1, 0:2 Maaß (17., 30.), 0:3 Meyer (33.), 0:4 Tiegs (54.), 0:5 Meyer (69.), 0:6 Kuvsinovs (80.), Krasnikov (84.).

Von Arek Marud

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