Leichtathletik – LM: Titel für SCK-Athlet / Schumann mit starker Aufholjagd

Michel Meißner läuft allen davon

Überragend: Michel Meißner auf Platz 1.

Göttingen/Uelzen – Das ist doch mal ein Ausrufezeichen! Michel Meißner vom SC Kirch-/Westerweyhe hat bei den Leichtathletik-Landesmeisterschaften im 100-Meter-Sprint die Konkurrenz alt aussehen lassen.

Bei sommerlichen Temperaturen toppte er seine Bestzeit und wurde klar Landesmeister.

Michel Meißner (rechts) ließ die Konkurrenz im 100-Meter-Sprint mit weitem Abstand hinter sich. FotoS: B. Meißner

Auch zwei weitere Kreis-Uelzener nahmen unter knapp 480 Athleten an den LM in Göttingen teil: Lena Kruppa (SV Rosche) und Mira Schumann (TuS Soltendieck). Letztgenannte war nach starker Aufholjagd beim 400m-Lauf erfolgreich.

Meißner war beim 100m-Sprint der offenen Männerklasse gemeldet. Schon in seinem Vorlauf verbesserte er seine persönliche Bestzeit trotz schlechten Starts auf 10,69 Sekunden – es war die schnellste Zeit aller Vorläufe, somit war der beste Startplatz im Finale sicher. Hier erwischte er einen besseren Start, löste sich sogar leicht vom restlichen Starterfeld und überlief mit deutlichem Vorsprung als Erster die Ziellinie. Der Blick auf die Uhr erzeugte ein breites Grinsen in seinem Gesicht. Er hatte sich um eine ganze Zehntelsekunde auf 10,59 Sekunden verbessert und sich den Landesmeistertitel geholt. Außerdem toppte er seinen eigenen Kreisrekord deutlich.

An die persönliche Bestleistung kam Mira Schumann vom TuS Soltendieck beim Kugelstoßen nicht ganz heran.

Schumann und Kruppa traten a beim 400m-Lauf der weiblichen U18 an. Beide starteten im gleichen Zeitlauf: Die Soltendieckerin Schumann auf der Innenbahn, Rosches Kruppa auf der äußersten Bahn. Während die Athletin des SVR im Feld mitlief, hing Schumann die ersten 200m deutlich hinterher – bis sie nach knapp 300 Metern eine unglaubliche Aufholjagd startete, sich Meter für Meter nach vorn kämpfte und den Lauf sogar in um zwei ganze Sekunden (61,62 sec.) verbesserter persönlicher Bestzeit gewann. Kruppa verpasste die von ihr anvisierte Zeit um eine Sekunde (63,36) und landete auf Platz vier. In der Gesamtwertung war es Rang neun, Schumann wurde Sechste.

Für die Soltendieckerin ging es mit dem Kugelstoßen weiter. Hier kam sie nicht ganz an ihre Bestleistung von knapp über elf Metern heran. Mit 10,82m wurde sie Achte. Auf der 800m-Strecke lief es für Kruppa deutlich besser als tags zuvor. Die ersten 500m hielt sie gut mit dem Feld mit, musste dann aber etwas abreißen lassen. Dennoch verbesserte sie ihre persönliche Bestzeit um drei Sekunden auf 2:24,18 Minuten und wurde damit sowohl in diesem Zeitlauf als auch in der Gesamtwertung Achte.  bm

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