AZ-Sportlerwahl: „Absolut gute Auswahl“

„Mensch 2018“: Jury nominiert die Sport-Kandidaten für die Leserwahl

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Die Jury nahm die Kandidaten genau unter die Lupe (von links): AZ-Sportredakteur Bernd Klingebiel, Mario Miklis (Vorsitzender Kreissportbund Uelzen), Katharina von Eynern (3. Platz bei AZ-Sportlerwahl 2017), Heike Köhn (AZ-Verlagsleiterin), Maik Frommhagen (Autohaus Wolter), Jan Dammann (Vertriebsdirektor Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg), Rainer Zobel (Ex-Bayern-Spieler und Trainer-Weltenbummler). 

Uelzen – Der Spielball liegt jetzt bei den Lesern: Gestern Nachmittag hat eine namhafte Jury im AZ-Medienhaus die Kandidaten nominiert, die das Rennen um die sportlichen Titel bei „Mensch 2018“ bestreiten werden, und die Kugel dann auf die Leser gepasst.

Denn die stimmen ab Sonnabend aus dieser Liste über die Gesamtsieger ab.

Die Experten hatten die Qual der Wahl. Sie mussten in der Kategorie Sport Ehrenamt vier der vorgeschlagenen 14 Kandidaten herausfiltern, von denen aber doch alle den Finaleinzug verdient hätten. In der Einzelkonkurrenz schied keiner der zehn Nominierten aus, denn die Kandidatenzahl ist auf jeweils zehn ausgelegt. Bei den Mannschaften wird es diesmal keine Wahl geben, weil nur zwei Team-Vorschläge eingereicht worden sind.

Wer letztlich als Sieger die Ziellinie überqueren wird, steht nach der nächsten Wahlphase fest, die am kommenden Sonnabend beginnen wird. Die AZ veröffentlicht auf Sonderseiten bis zum 5. Februar alle zwei Tage die Sport-Stimmzettel, mit denen die Leser ihre Favoriten wählen können. Rainer Zobel: „Ich bin Uelzener, für mich ist die Jury-Teilnahme eine Ehrensache. Es ist eine absolut gute Auswahl“, bekräftigte der frühere Fußballprofi des FC Bayern und dreifache Champions-League-Sieger.

Katharina von Eyern, die Drittplatzierte des letzten Jahres, hat viele gute Erinnerungen an ihre erfolgreiche Sportlerwahl: „Ich hatte damit überhaupt nicht gerechnet. Das motivierte zusätzlich“, sagte die Voltigiererin, die nach einem Kreuzbandriss an ihrem Comeback arbeitet.

Die Sieger und Platzierten von Mensch 2018 in beiden Sportkategorien werden bei einer Gala im Volkswagen Zentrum Uelzen am Sonnabend, 16. März, gekürt.

Von Bernd Klingebiel und Arek Marud

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Die Jury

Rainer Zobel, Uelzener Ex-Bayern-Fußballprofi, Trainer-Weltenbummler und aktueller Coach des Regionalligisten Lüneburger SK Hansa.

  • Mario Miklis, Vorsitzender des Kreissportbundes Uelzen.
  • Katharina von Eynern, Voltigiererin; 3. Platz bei der AZ-Sportlerwahl 2017.
  • Jan Dammann, Sparkasse Uelzen Lüchow-Dannenberg.
  • Maik Frommhagen, Autohaus Wolter.
  • Heike Köhn, AZ-Verlagsleiterin.

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Die Nominierten – Sie haben die Wahl!

Einzelsportler

Lukas Wendland (LG Hanstedt/Wriedel/Suderburg)

Leichtathletik

Gavin Didzilatis (Hamburger SV)

Fußball

Jannik Brandt (TuS Ebstorf)

Judo

Peter Kuberka (Post SV Uelzen)

Radsport

Vincent Senkbeil (SV Bolzum/jetzt TSV Wrestedt/St.)

Tischtennis

Lena Wiemann (TSV Achim / Linden)

Rollstuhlbasketball

Andreas Mücke (Holxen)

Handbike

Silas Rathay (FC St. Pauli / Uelzen)

Fußball

Katharina Kulenkampff (SV Rosche)

Leichtathletik

Steffen Lehmker (WSV Clausthal-Z. / Bevensen)

Para Ski nordisch


Ehrenamt (Sport)

Lena Domnick

TuS Ebstorf

Tanja Rochford

Post SV Uelzen

Anke Hinz

SV Stadensen

Paul Müller

VfL Suderburg

Michael Strzalla

SV Eddelstorf

Lothar Bönninghoff

Germania Ripdorf

Frank Dreyer

MTV Gerdau

Gerd Arndt

Teutonia Uelzen

Lisa Kriebel

TuS Bodenteich

Matthias Salge

VfL Böddenstedt


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So geht's weiter:

Sportlerwahl: Jetzt sind die AZ-Leser am Ball

Die Fußballer würden von der Herbstmeisterschaft sprechen. Die Jury der Sportlerwahl bei Mensch 2018 hat gestern Nachmittag ihre Punkte an die einzelnen Kandidaten in den Kategorien Einzelsportler und Ehrenamt/Sport vergeben und damit eine Hälfte der Gesamtentscheidung getroffen.

Damit auch Akteure aus den nicht so populären Sportarten eine faire Chance erhalten, hat die Jury jeden Einzelsportler und Ehrenamtlichen/Sport aufsteigend mit einer Punktzahl zwischen eins und zehn ausgestattet.

Der persönliche Favorit bekam also zehn, der größte Außenseiter einen Zähler. Daraus ergibt sich eine erste Tabelle, die – wie die Herbstmeisterschaft – eine Tendenz, aber keine Titelentscheidung darstellt. Denn jetzt sind die AZ-Leser am Ball. Sie steuern mit ihrem Voting die anderen 50 Prozent zum Gesamtergebnis der Mensch-Wahl bei.

Je nach Anzahl der Leserstimmen bekommen die Sportler/Ehrenämtler weitere Punkte gutgeschrieben. Die Wahlzettel veröffentlicht die AZ vom 12. Januar bis 5. Februar regelmäßig in ihren Ausgaben und stellt auf diesen Seiten die Kandidaten nochmals vor. Gesamtgewinner der Sportlerwahl ist in der jeweiligen Kategorie derjenige, der am Ende die höchste Gesamtpunktzahl hat – im Bestfall also mit 20 Zählern. Herrscht Gleichstand zwischen Kandidaten, gibt die höhere Anzahl der Leserstimmen den Ausschlag.

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