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Marco Schulze wird Trainer beim SV Stadensen: „Fußballerisch und menschlich gepasst“

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Von: Aron Sonderkamp

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Ein Fußballtrainer beobachtet am Spielfeldrand das Spielgeschehen.
Stadensens neuer Coach Marco Schulze (hier noch als Teutonia-Trainer) will mit dem SV Stadensen hoch hinaus. © De la Porte

Der Trainerstuhl ist wieder besetzt. Nach dem Abgang von Felix Lüring zum SV Holdenstedt hat der Fußball-Kreisklassist SV Stadensen mit Marco Schulze einen neuen Coach gefunden.

Stadensen – Nach Stationen bei den Frauen von Teutonia Uelzen, dem TSV Niendorf/Halligdorf, dem SV Natendorf und der 2. Herren von Teutonia Uelzen (bis Winter 2021, wo er aus privaten Gründen den Posten abgab, die AZ berichtete) übernimmt Marco Schulze eine neue Aufgabe und wird beim SV Stadensen Nachfolger von Felix Lüring. „Mein Name kam aus der Mannschaft heraus“, erklärt der Ex-Teutone den Kontakt zu seinem neuen Verein. Kicker wie Tobias Hoffmann (coachte als Torwart-Trainer mit Schulze zusammen bei den Teutonia-Frauen und lernte in der Firma, wo der Neu-Stadenser arbeitet) und Lars Hardekopf (ging mit Schulzes Sohn zur Schule) zählen noch zu alten Bekannten. „Wir haben uns ein paar mal zusammengesetzt und fußballerisch und menschlich hat es gepasst.“

„Neben der jungen und motivierten Mannschaft haben Marco Schulze vor allem das Umfeld beim SVS, allen voran die Rote Wand bei Heim- als auch Auswärtsspielen, zu diesem Schritt überzeugt. Auf der Jahreshauptversammlung konnte er sich gleich den Mitgliedern vorstellen“, berichtet Stadensens 1. Vorsitzender Michael Müller.

Die letzten beiden Punktspiele des SVS gegen Gartow (2:0) und Suderburg II (3:4) ließ sich Schulze nicht entgehen und war überzeugt: „Vom Fußballerischen hat es mir gefallen. Genauso die Rote Wand. Es sind sehr viele Fans da. Für einen Kreisklassisten ist das schon überragend.“ Das Ambiente erinnerte Schulze beispielsweise an seine Station beim SV Natendorf: „Dieses familiäre Drumherum muss passen.“

Spielerisch hat der neue Übungsleiter Großes vor mit dem diesjährigen Vierten aus der Aufstiegsrunde. „Es wird eine starke 1. Kreisklasse mit Teams wie Wrestedt, Böddenstedt und Wriedel. Ich würde gerne im oberen Drittel mitspielen. Ob es gleich zum Titel reicht, weiß ich nicht. Aber man weiß ja nie.“

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