Beruflicher Stress: Keunecke tritt bei Teutonia Uelzen II zurück

„Es macht keinen Sinn mehr“

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Nach der 2:7-Pleite beim SV Wendisch Evern stellte Teutonias bisheriger Trainer Uwe Keunecke sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung und trat zurück.

Uelzen. Die sportliche Talfahrt und ihre Konsequenzen: Uwe Keunecke ist mit sofortiger Wirkung als Trainer des Fußball-Bezirksligisten Teutonia Uelzen II zurückgetreten. Dessen Amt übernimmt der bisherige Co-Trainer Oliver Kühn.

Keuneckes Entscheidung fiel unmittelbar nach der 2:7-Niederlage beim SV Wendisch Evern am vergangenen Sonntag. „Nach langer Überlegung ist Uwe zu der Erkenntnis gekommen, dass dies sportlich die beste Entscheidung für die zweite Mannschaft für Teutonia ist. Er hofft, dass durch die Veränderung neuer Schwung und mehr ,Glück’ in die Mannschaft kommt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins von gestern. Keunecke selbst betont allerdings, dass sein Rücktritt ausschließlich mit beruflichen Gründen zu tun hat. „Ich habe der Mannschaft bereits vorher mitgeteilt, dass ich mich nicht mehr 100-prozentig reinknien kann. Ich habe leider nicht mehr so viel Zeit, um regelmäßig am Training teilzunehmen und muss auch jeden zweiten Sonntag arbeiten. Da macht es in der schwierigen sportlichen Situation für Teutonia einfach keinen Sinn mehr“, erläutert Keunecke.

Der Verein entschied sich für eine interne Nachfolgeregelung. Keuneckes Assistent Oliver Kühn rückt auf und wird ab sofort von Spieler Steffen Vick als Co-Trainer unterstützt.

Der Kreisliga-Meister 2015/16 und Aufsteiger liegt nach zwölf Spieltagen stark abstiegsgefährdet und mit erst sieben Punkten an vorletzter Stelle. Ein ausführliches Interview mit Teutonias neuem Coach lesen Sie in der morgigen Ausgabe der AZ.

Von Arek Marud

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