Spiel mit besonderer Note: SV Emmendorf und Teutonia stehen sich in Munster auf Kunstrasen gegenüber

Das Liga-Derby unter Testbedingungen

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In beiden Punktspielen lief Teutonia (rechts Malte Bertram) dem SV Emmendorf (Sören Otte) hinterher.

kl Uelzen/Emmendorf. Das Derby elektrisierte die Uelzener Fußballfans in dieser Saison schon zwei Mal: Teutonia und Aufsteiger SV Emmendorf haben in der Landesliga bereits Hin- und Rückspiel um Punkte absolviert. Beide Partien gewann der SVE (2:1 / 3:1).

Nun gibt es Gelegenheit zur Revanche. Und das auch gleich doppelt.

Im ersten von zwei Testspielen gegeneinander stehen sich die Rivalen am kommenden Sonntag, 13 Uhr, auf dem Kunstrasenplatz in Munster gegenüber. Ein weiterer Direktvergleich ist erneut in der Garnisonsstadt für Sonntag, 11. Februar, 14 Uhr, geplant.

Der Test übermorgen dient beiden als Gradmesser für die früh anstehenden Nachholspiele am Sonntag, 4. Februar. Emmendorf muss nach Westercelle, Teutonia empfängt Titelkandidat MTV Treubund Lüneburg.

Emmendorfs Spielertrainer Stephan Blödorn: „Das ist ein guter Test, den wir entsprechend ernst nehmen.“ Blödorn und Trainerkollege Till Marks wollen die Mannschaft variabler aufstellen und erarbeiten im Training mit den Erkenntnissen aus der Hinrunde neue Spielformen. Auch als eine Konsequenz aus den hohen Niederlagen gegen die Spitzenteams aus Hagen und Lüneburg. Blödorn: „Es ist auch gut für den Kopf, dass die Jungs nicht immer das Gleiche zu hören bekommen.“ Am Sonntag wird der weiterhin am Fuß verletzte Marlon Rötschke fehlen.

„Es ist ein Freundschaftsspiel, das wir aber natürlich gern gewinnen möchten. Wir haben da einiges gutzumachen“, sagt Teutonias neuer Trainer Frank Heine, der bei den Punktspielen gegeneinander noch nicht auf der Bank saß. Das 1:3 in Emmendorf kostete seinem Vorgänger Jörg Scholz letztendlich den Job. Heine: „Die Vorbereitungszeit ist viel zu knapp. Wir haben momentan noch einige Defizite aufzuholen und spielen noch nicht den Fußball, den ich mir vorstelle.“ Und den beschreibt er als „erfrischend und mit viel Spielwitz und -freude“.

Andris Kuvsinovs muss wegen seiner hartnäckigen Knieprobleme unters Messer und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Tom Wilhelms ist auf eine einjährige Weltreise gestartet.

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