Leichtathletik-Landesmeisterschaften: Medaillen für Uelzener Dreispringer

Da liegt „Musik“ drin

Die Dreispringer der LG Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel überzeugten in der Männerkonkurrenz: Silber ging an Felix Debbeler, Bronze gab es für Torben Skretzka und Platz fünf belegte Kevin Schusdzarra.

wt Hannover/Uelzen. Drei Tage lang kämpften knapp 900 Athleten um Titel, Podestplätze, Rekorde und Bestzeiten. Und auch die Atmosphäre stimmte: In der Landesmeisterschaft der Leichtathleten im Leistungszentrum in Hannover lag sprichwörtlich „Musik“ drin.

Zwar nicht immer harmonierten die Klänge aus den Lautsprecherboxen mit den Einsatzzeiten der Ansager, aber den Sportlern gefiel die musikalische Untermalung. Sie stachelte sie offensichtlich zu immer neuen Bestzeiten an. Der positive Trend der Uelzener Leichtathleten vom ersten Hallensportfest des Jahres (AZ berichtete) setzte sich bei diesen Titelkämpfen ungebremst fort.

Yannick Burger (SV Rosche) startete mit einem guten Ergebnis über die 800 Meter bei den Männern in die Meisterschaft. Burger hatte es im dritten Zeitlauf unter anderem mit dem Olympiateilnehmer von 2012, Sören Ludolphs (LG Braunschweig), zu tun.

Yannick Burger hatte Olympia-Konkurrenz über 800 Meter.

In einem von Taktik geprägten Rennen ging es den Läufern vornehmlich um den Titelgewinn, statt um eine gute Zeit. Ludolphs behielt mit 1:50,48 Minuten am Ende die Oberhand vor vier Vereinskameraden. Burger kam als Sechster mit 1:57,46 Minuten ins Ziel und belegte diesen Platz auch nach Auswertung aller Zeitläufe. Am zweiten Wettkampftag griffen die Dreispringer der LG Hanstedt II/Wellendorf/Wriedel ins Geschehen ein. Außer Felix Debbeler schafften es auch Torben Skretzka und Kevin Schusdzarra in das Finale der besten Acht. Debbeler holte sich mit 12,02 Metern in seinem letzten Versuch die Vizemeisterschaft vor seinem Teamkollegen Skretzka (3./11,92 m). Das gute Ergebnis der LG-Springer rundete Schusdzarra mit Rang fünf ab.

Parallel zu den Dreispringern kämpfte Joris Romanski im Hochsprung der MJ U16/M15 um eine gute Platzierung. Er meisterte sowohl die Anfangshöhe von 1,53 Metern, als auch die 1,58 Meter jeweils im ersten Versuch. Bei den 1,61 m tat sich Romanski dann aber schwer, der Anlauf stimmte nicht mehr hundertprozentig. Am Ende blieben übersprungene 1,58 Meter und Platz sieben.

Den Schlusspunkt aus Kreissicht setzte Lea Breiholz vom VfL Suderburg im Stabhochsprung der WJ U18. Breiholz, die bei 1,80 Metern in den Wettkampf eingestiegen war, meisterte bis 2,10 m alle Höhen im ersten Versuch. Für die 2,20 m benötigte sie zwei. Weil alle Mitkonkurrentinnen erst viel höher mit dem Wettkampf begannen, musste Breiholz fortlaufend springen, was ihr sehr viel Kraft raubte. Bei 2,30 Metern war Schluss für die Suderburgerin. Mit Platz acht und gemeisterten 2,20 Metern zeigte sich Breiholz dennoch zu frieden.

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