Spitzenreiter kommt! Teutonia Uelzen möchte mit Paukenschlag aus der Winterpause starten

„Leidenschaftlich und mutig“

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Teutonia hat ein schweres Stück Arbeit vor der Brust: Spitzenreiter FC Hagen/Uthlede kommt zum Jahresauftakt. Malte Bertram verspricht (rechts): „Die Fans können auf jeden Fall eine leidenschaftlich und mutig auftretende Teutonia erwarten.“

Uelzen. 112 Tage nach dem letzten Liga- und Heimspiel gegen den TSV Ottersberg (2:2) rüstet sich Fußball-Landesligist Teutonia Uelzen zum x-ten Male für den Start aus der Winterpause.

Zum Auftakt gibt’s einen Kracher: Die Blau-Gelben erwarten am Sonntag, 15 Uhr, den Spitzenreiter FC Hagen/Uthlede im Sportpark. Doch erneut droht eine witterungsbedingte Spielabsage. „Das wird eng, es soll ja weiter regnen“, sagt Vizevorsitzender Jens Zasendorf. Die Entscheidung wird heute fallen.

„Immer nur trainieren, trainieren, trainieren. Das ist echt bitter“, ist Trainer Frank Heine mittlerweile genervt. Der vor Weihnachten als Nachfolger des glücklosen Jörg Scholz installierte Coach wartet immer noch auf sein erstes Pflichtspiel in dieser Saison mit den Teutonen. Heine: „Wir sind gewappnet und fit.“ Das ist gegen den mit überragenden Kickern wie dem 13-fachen Torschützen Kai Diesing und Mittelstürmer Tim Grundmann gespickten Titelkandidaten auch zwingend erforderlich.

Malte Bertram hingegen kann der zwangsweise verlängerten Winterpause durchaus Positives abgewinnen. In den ersten Partien nach seinem Kreuzbandriss zwickte es immer. Teutonias Zehner: „Ich fühle mich auf jeden Fall deutlich besser als vor der Pause, wo ich noch durchgängig mit muskulären Problemen zu kämpfen hatte.“ So verpasste er auch die ersten vier Wochen der Wintervorbereitung, konnte die spielfreie Zeit danach aber nutzen: „Auch wenn sicherlich noch die letzten Prozente fehlen, fühle ich mich, was das Knie angeht, sehr gut.“

Der 23-Jährige brennt ebenso wie das Team auf den Wiederbeginn. Bertram: „Ob es ein Vor- oder Nachteil ist, gleich gegen den Spitzenreiter anzutreten, wird man wohl erst nach dem Spiel wirklich beurteilen können.“ Fakt ist, dass Hagen in der Winterpause den Kader nochmals verstärkt hat, mit dem klaren Ziel: Aufstieg in die Oberliga. In der Hinrunde überraschte Teutonia allerdings mit einem spektakulären 3:3-Unentschieden.

Bertram: „Das Spiel wird eine gute Standortbestimmung für uns sein. Sicherlich werden die Wenigsten uns etwas zutrauen. Wir waren aber schon im Hinspiel ein Stolperstein für Hagen und wollen das im Rückspiel auch sein.“ Und so verspricht er Fans und Zuschauern „eine leidenschaftlich und mutig auftretende Teutonia sowie einen Vollgasfußball, wie unser Coach es gern sagt.“

Von Bernd Klingebiel

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