„Lassen uns gern weit treiben“

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Der Ende Dezember beim Natendorfer Turnier gekürte Friede-Cup-Sieger VfL Suderburg II (Max Hinrichs, der am Sonntag fehlen wird) hofft, auch bei der Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft auf einen gelungenen Auftritt.

Sie treten in Bestbesetzung an oder auch nur mit den Spielern, die Lust auf Halle haben: Vier Uelzener Herrenfußballteams haben sich für die Endrunde um die Hallenkreismeisterschaft qualifiziert. Und wenn sie schon mal dabei sind, wollen sie auch möglichst weit kommen.

Uelzen/Lüneburg – Den Titel würden sie alle ganz gern mitnehmen, doch letztlich gilt ihre gesamte Konzentration der Vorbereitung auf die am ersten März-Wochenende beginnende Restsaison auf dem Rasen. Von sechs gestarteten Uelzener Herren-Mannschaften haben vier die Vorrunde überstanden und sich für das Hallenfinale qualifiziert, das am kommenden Sonntag in Lüneburg-Oedeme ausgetragen werden wird.

Heide-Wendland-Ligist Sportclub 09 Uelzen macht keinen Hehl daraus, seinen Triumph aus dem Vorjahr wiederholen zu wollen: „Natürlich möchten wir wieder den Hallentitel holen. Aber es sind genug gute Mannschaften dabei, die einem das Leben schwer machen werden. Das wird kein Selbstläufer“, weiß Harald Voigts aus dem Trainerteam der Fischerhöfler. Die Endrunden-Teilnahme sei „eine sehr gute und wichtige Trainingseinheit“. Voigts verspricht: „ Wir werden mit einer sehr guten Truppe antreten können.“

Auch Malte Weber sieht das Turnier durchaus mit einer gewissen Ernsthaftigkeit und viel Vorfreude: „Wer möchte nicht Hallenkreismeister werden?“, stellt der Trainer des TSV Jastorf fragend fest.

Der Fokus bei dem Tabellenzehnten der 1. Kreisklassen Nord liege jedoch in der Vorbereitung auf die Rückserie. Weber: „Wir haben die Endrunde in den Vorbereitungsplan mit eingeplant und fahren mit der Bestbesetzung dorthin.“ Die Gegner in der Gruppe B seien schwer. Weber: „Wenn wir die Gruppenphase überstehen, ist alles möglich.“

Der amtierende Friede-Hallencup-Sieger und aktuelle Tabellensechste der 1. Kreisklasse Süd, VfL Suderburg II, freut sich ebenfalls auf die Endrunde, sagt Jörn Drögemüller. Der Trainer: „Wir wollen natürlich so weit wie möglich kommen. Der Spaß steht im Vordergrund. Vielleicht können wir überraschen.“

Sehr entspannt tritt der SC Kirch-/Westerweyhe zur Endrunde an: „Die, die Lust haben, in der Halle zu spielen, sollen Spaß haben“, erklärt der Coach des Spitzenreiters der 2. Kreisklasse Süd, Carsten Behnke. Der Stellenwert der Hallenmeisterschaft und die eigene Erwartungshaltung seien daher gering. Behnke: „Wir wollen uns gut verkaufen. Und wenn wir ein paar Spiele gewinnen, lassen wir uns gern weit treiben.“

Herren, Endrunde

(Sonntag, ab 12 Uhr in Lüneburg-Oedeme):

Gruppe 1: Lüneburger SV, SC 09 Uelzen, TSV Gellersen II, TSV Jastorf, VfL Breese-Langendorf II;

Gruppe 2: MTV Treubund Lüneburg II, SC Kirch-/Westerweyhe, TSV Hitzacker, TuS Brietlingen, VfL Suderburg II.

Die jeweils beiden besten Teams der Gruppen ziehen ins Halbfinale ein (ab 16.30 Uhr). Die jeweiligen Sieger bestreiten das Endspiel.

VON BERND KLINGEBIEL

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