1. Kreisklasse: Oetzen/Stöcken zum Siegen verdammt

Stadensens pikante Ausgangslage: „Lieber Auswärtssiege anstatt Ausgangssituationen“

Ein Spieler grätscht nach dem Ball.
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Brisanz zum Abschluss: Oetzen/Stöcken (Cornelius-Leander Wittenberg) will sich auf den letzten Drücker das verbleibende Ticket zur Aufstiegsrunde sichern.

Pikantes Duell in der 1. Kreisklasse: Oetzen/Stöcken muss unbedingt gewinnen. Gegner Stadensen muss abwägen: Auswärtssieg oder Niederlage für mehr Aufstiegsrunden-Punkte.

Uelzen/Landkreis – Finale Furioso in der 1. Fußball-Kreisklasse Süd (Staffel 1). Denn die SVG Oetzen/Stöcken könnte sich doch noch auf den letzten Drücker das verbleidende Ticket zur Aufstiegsrunde sichern, benötigt dafür aber zwingend einen Sieg gegen den SV Stadensen.

In der Staffel 2 geht es zwischen Jastorf und Emmendorf um Zähler für die Abstiegsrunde.

SVG Oetzen/Stöcken –
SV Stadensen (So., 14)

Endspiel für die SVG. Nur ein Sieg würde der Heimelf noch den Sprung auf Rang vier und damit in die Aufstiegsrunde bescheren. „Jedem aus meiner Mannschaft muss klar sein, um was es geht. Außerdem zeigt das Spiel, ob wir mit den Mannschaften oben mithalten können oder eben nicht“, blickt Fatmir Osmani aus dem Trainerteam gespannt dem Finale entgegen. Das könnte im Übrigen zu einem kleinen Hexenkessel werden, denn der SV Stadensen möchte mit über 100 Fans anreisen. Die Ausgangslage für die bereits für die Aufstiegsrunde qualifizierten Stadenser ist durchaus pikant. Denn im Falle einer Niederlage nähme der SVS sieben Punkte mit in die Aufstiegsrunde, ansonsten nur deren sechs! Trainer Felix Lüring möchte von derartigen Gedankenspielen allerdings nichts wissen: „Ich persönlich könnte so etwas aus sportlicher Sicht nicht mit meinem Gewissen vereinbaren und schon gar nicht unseren treuen Fans zumuten. Wir feiern lieber Auswärtssiege anstatt Ausgangssituationen!“

TSV Jastorf –
SV Emmendorf II (So., 14)

Die Jastorfer könnten mit einem Sieg ihr Punktekonto für die Abstiegsrunde auf beruhigende zwölf Zähler aufstocken. „Vernünftig dagegenhalten und von Anfang an die Zweikämpfe annehmen“, fordert Trainer Malte Weber. Er hofft auf Leistungen wie kürzlich in Suderburg (1:2) oder gegen Liepe (3:1). „Die Jungs wissen, wie wichtig dieses Spiel für uns ist und sind heiß auf das Derby.“ Verzichten müssen die Rot-Weißen auf Patrick Mainusch, Dirk Ranglack und Martin Schwochow. Fragezeichen stehen hinter Torwart Loris Guder und Justin Blicher.

Die Emmendorfer wollen endlich den Bock umstoßen und punkten. Das allerdings ohne Trainer Thiemo Hauer (siehe Extrakasten). Der verbleibende Teil des Trainerteams, Pascal Husemann, hat die Hoffnung auf ein Erfolgserlebnis nicht aufgegeben: „Wenn wir den Kampf und die Situation annehmen und es mal schaffen, unsere eigenen Schnitzer zu minimieren, könnte es vielleicht auch positiv für uns ausgehen.“ Dennoch sieht Husemann seine Elf als Außenseiter an, die mit dünner Personaldecke auskommen muss.

Von Immo de la Porte

Hauer wirft beim SV Emmendorf II hin

Emmendorf - Thiemo Hauer ist nicht mehr Trainer des SV Emmendorf II. Nach Vereinsangaben fehlte der Übungsleiter beim Spiel in Liepe unentschuldigt und war „für den Vorstand und seinen Trainerkollegen Pascal Husemann auch in den folgenden Tagen nicht erreichbar“. Daraufhin organisierte der Verein für das Spiel gegen den TuS Wieren in Jörg Scholz aus dem Trainerteam der ersten Mannschaft eine Unterstützung. „Davon erfuhr Hauer und warf die Brocken hin“, erklärt der SVE. (am)

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