Volleyball-Oberligen: Holdenstedter Teams vor großen Herausforderungen

Es knistert vor Spannung

„Ihr sehr gut aus“, meinen vor allem die weiblichen Fans der Holdenstedter Oberliga-Volleyballer – nun müssen das die SVH-Männer aber auch sportlich mal beweisen und ein ansehnliches Ergebnis vom Spitzenreiter aus Hannover mitbringen. Foto: Ph. Schulze

ls/kl Uelzen/Holdenstedt. Showdown um die Vizemeisterschaft, Spitzenduell, knisternde Spannung: Die Oberliga-Volleyballerinnen des SV Holdenstedt (2. /20:4 Punkte) fiebern ihrem morgigen Gastspiel beim unmittelbaren Verfolger Lehrter SV (3. /18:6) entgegen.

Mit einem Sieg hätten die Holdenstedterinnen die Vorentscheidung im Kampf um den direkten Aufstieg in die Regionalliga und damit den Durchmarsch geschafft. Spielbeginn ist gegen 16 Uhr in der Sporthalle Lehrte-Mitte.

Und auch die SVH-Männer stehen unter Druck. Im Abstiegskampf der Oberliga muss der Neuling am kommenden Sonntag das eigentlich Unmögliche vollbringen und dem gastgebenden Spitzenreiter GfL Hannover die erste Saisonniederlage zufügen.

Lehrter SV – SVH Frauen

Mehr Spannung geht nicht: Die Holdenstedter Damen können sich mit einem Erfolg beim Verfolger bei dann nur noch drei Saisonspielen einen Vorsprung von vier Punkten auf Rang drei erarbeiten. Verlieren sie jedoch, würde Lehrte – ein Sieg im ersten Spiel des Tages (ab 14 Uhr) gegen MTV Gifhorn vorausgesetzt – am SVH vorbeiziehen. Dann wird es schwer mit dem direkten Aufstieg: Die Holdenstedterinnen müssten ihre restlichen Spiele, unter anderen gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter VC Nienburg, gewinnen. Und sie müssten wegen des etwas schlechteren Satzverhältnisses gleichzeitig auf einen Ausrutscher der Lehrterinnen hoffen. Der Tabellendritte spielt eine Relegation um den Regionalligaaufstieg.

Das Hinspiel in Uelzen verloren die SVH-Damen mit 1:3 Sätzen. Sie zeigten dabei eine über weite Strecken enttäuschende Leistung. Den SVH ärgert dabei vor allem die einstellige Niederlage im vierten Satz. „Wir haben etwas gutzumachen“, fordert Mannschaftsführerin Andrea Hestermann. Sie ist nach ihrem urlaubsbedingten Fehlen beim jüngsten 3:2-Erfolg bei der VSG Hannover morgen wieder im Kader.

Trainer Thomas Hähl hofft darauf, dass sein Team die Anweisungen gegen Lehrte diesmal besser umsetzen kann: „Im Hinspiel bekamen wir die Angreiferinnen und auch die Aufschläge nicht in den Griff.“ Mit der entsprechenden Einstellung soll sich das Blatt morgen aber wenden.

GfL Hannover – SVH Männer

Sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer: Um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu erhalten, müssen die Männer des SV Holdenstedt (9./2:20) die restlichen fünf Saisonspiele gewinnen. Wie schwierig dieses Unterfangen für das Schlusslicht ist, wird rasch deutlich. Denn am Sonntag gastieren die Liganeulinge beim ungeschlagenen Spitzenreiter GfL Hannover. Spielbeginn ist gegen 14 Uhr in der neuen Halle der Freien Waldorfschule in Hannover. Ab 12 Uhr treffen die Landeshauptstädter auf den Holdenstedter Abstiegskonkurrenten VfL Wolfsburg.

Die Gastgeber hielten sich bisher schadlos und gewannen alle zehn Partien. Mit 20:0 Punkten stehen sie nahezu sicher als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga fest. Da die Begegnung am Sonntag eine verlegte Partie aus der Hinrunde ist, kennen die Holdenstedter ihren Gegner noch nicht. Allerdings wissen sie, dass alles passen muss, wenn es für eine Überraschung reichen soll.

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