Basketball: Ebstorfs Regionalliga-Premiere in der LeG-Südhalle

Die Knights ziehen um

Vorübergehend die neue Spielstätte der Heide Knights: Im Hintergrund ist die Stehtribüne der LeG-Südhalle zu sehen. Hier gehen auch die Uelzen Baskets auf Korbjagd.

Uelzen/Ebstorf – Sie mussten einen Nutzungsvertrag abschließen, eine transportable Uhr anschaffen, Gespräche mit dem Hausmeister führen. Für die Basketballer der Ebstorf Heide Knights beginnt am Sonnabend eine neue Zeitrechnung.

Ab sofort darf der Regionalligist seine Heimspiele nicht mehr in der sanierungsbedürftigen Ebstorfer Sporthalle austragen und weicht in die LeG-Südhalle nach Uelzen aus, wo am Sonnabend um 19.30 Uhr das „Heimspiel“ gegen BG Hamburg stattfindet.

Die Ebstorfer Verantwortlichen und die Mannschaft betreten Neuland. Abteilungsleiter Torsten Jaeger und der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Frank Dittmer, hatten im Vorfeld viel zu tun, um organisatorische Fragen zu klären. Sie führten „reibungslose“ (Jaeger) Gespräche mit dem LeG-Sportwart und -Hausmeister. Der Förderverein musste eine transportable Spieluhr anschaffen. Dazu muss am Spieltag mit den Schiedsrichtern geklärt werden, wo am Spielfeldrand Bänke für die Zuschauer aufgestellt werden können. Denn die LeG-Südhalle – eigentliche Heimat der Uelzen Baskets – verfügt nur über eine kleine Stehtribüne. Dafür erfüllt sie die Voraussetzungen für Spiele der 2. Regionalliga. Es gibt eine Spielfeldmarkierung und abknickbare, gepolsterte Körbe.

Um die Halle nutzen zu können, wurde mit der Stadt Uelzen ein Nutzungsvertrag abgeschlossen. Allerdings dürfen die Heide Knights keinen Eintritt nehmen. In den verbleibenden vier Heimspielen dieser Saison wird also Regionalliga-Basketball umsonst zu sehen sein.

Neue Fans dank Bahn

Auch die Spieler betreten Neuland. Training im Vorfeld war aufgrund der Hallenbelegung durch andere Teams und Vereine nicht möglich. „Es ist viel Improvisation dabei“, erklärt Jaeger, der trotzdem davon ausgeht, dass die Stamm-Anhänger aus Ebstorf wieder dabei sein werden. Weiterhin erhofft sich der Verein einige neue Uelzener Zuschauer und den einen oder anderen Besucher aus Lüneburg, wo viele Spieler wohnen und studieren.

„Der Bahnanschluss Uelzen-Lüneburg könnte ein Plus sein und uns die Halle vollmachen, da viele Freunde und Bekannte unserer Studenten kostenlos Bahn fahren können“, hofft Justus Koch aus dem Trainerteam.

VON AREK MARUD

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