Austragung des AZ-Abendvolkslaufes stark gefährdet

„Kaum vorstellbar“

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Angesichts der Corona-Pandemie kann sich aktuell kaum jemand vorstellen, dass es am 12. Juni Bilder wie diese aus dem Jahr 2019 geben könnte.

Uelzen – Fast täglich werden bevorstehende Veranstaltungen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens abgesagt. Auch die Austragung des AZ-Abendvolkslaufes ist stark gefährdet, obwohl das mit Abstand größte Sportereignis der Region erst am 12. Juni stattfindet.

Doch der Cheforganisator Jörg Deumann ist skeptisch. „Unter den jetzigen Voraussetzungen ist eine Durchführung kaum vorstellbar.“

Am vergangenen Montag war ein Treffen des Organisationsteams geplant, was aufgrund der erlassenen Kontaktbeschränkungen abgesagt werden musste. Deumann und Co. beobachten die Situation, wollen aber nicht allzu lange warten. „Es muss eine Deadline geben.“ Schon nach den Osterferien könnte eine Entscheidung fallen. „Der 17. April wäre eigentlich ein Gradmesser“, erklärt Deumann, der sich mit der Organisations-Crew austauschen will.

Zunächst einmal schwebt ihm eine Verlegung des AZ-Abendvolkslaufes auf die zweite Jahreshälfte vor. Jedoch mit Augenmaß, um etwa nicht mit den Deutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf und dem AZ-Firmenlauf am 20. September in Uelzen zu konkurrieren. „Eine Woche vor oder nach diesem Ereignis macht keinen Sinn, weil man sich gegenseitig die Leute nimmt.“ Sogar eine Absage des AZ-Abendvolkslaufes für 2020 scheint nicht ausgeschlossen. „Vorstellbar ist aufgrund der Konstellation alles“, meint Deumann.  

VON AREK MARUD

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