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Karsten Kröger ist neuer Trainer bei der SpVgg Oetzen/Stöcken

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Zwei Männer stehen vor einem Vereinswappen an der weißen Wand.
Packen gemeinsam das Unternehmen Klassenerhalt an: Fußballobmann Jonas Winkelmann und der neue Trainer Karsten Kröger (rechts). © Privat

Die Trainersuche für die 1. Herrenmannschaft der SpVgg Oetzen/Stöcken ist beendet. Die als Vorletzter der 1. Fußball-Kreisklasse Süd akut abstiegsgefährdete Spielvereinigung hat Karsten Kröger als neuen Übungsleiter vorgestellt. Er ist Nachfolger von Fatmir Osmani, der bereits im Oktober von seinem Posten als Cheftrainer zurückgetreten ist.

Oetzen/Stöcken – Kröger coachte zuletzt den klassengleichen und aktuellen Spitzenreiter VfL Böddenstedt, der die Zusammenarbeit nach dem sechsten Spieltag beendete. Bereits kurz danach habe es die ersten Kontakte nach Oetzen gegeben, sagt Kröger. Nach längerer Bedenkzeit sagte er nunmehr zu. „Das waren die besten Gespräche! Karsten hat ein Konzept und einen Plan“, freut sich SVG-Obmann und Torwart Jonas Winkelmann über die Verpflichtung des 47-jährigen Übungsleiters.

Nach Osmanis Rückzug hatte der Verein eine interne Interimslösung präsentiert, durch die das Teamgefühl „noch einmal mehr gewachsen ist“, erklärt Vorstandssprecherin Sabine Lange. So sei es dem Vorstand um Winkelmann möglich gewesen, „in Ruhe nach einer optimalen, langfristigen Lösung zu suchen“.

Lange: „Es wurden verschiedene Optionen geprüft, bei Karsten Kröger passte es einfach. Er passt menschlich gut zu uns. Er sieht es als Herausforderung, das Team weiterzuentwickeln und auch die Jugend dabei zu integrieren.“ Vorausgegangen waren „mehrere intensive Gespräche, in denen wir gemeinsam die Strategie für die Zukunft festgelegt haben.“

Für den neuen Coach und Winkelmann ist klar, dass es in dieser Spielzeit für die Spielvereinigung einzig und allein um den Klassenerhalt gehen kann. „Das ist eine extreme Herausforderung“, ordnet Kröger die Schwere seiner neuen Aufgabe ein. Besonders im Offensivbereich sieht er Handlungsbedarf: „Zehn Tore in 17 Spielen sind viel zu wenig.“

Immerhin verlief der Trainingsauftakt nach der Winterpause am letzten Sonntag vielversprechend, denn es tummelten sich stolze 23 Akteure auf dem Platz, sagt Kröger. Richtig ernst wird es für seine Mannschaft dann am Sonntag, 26. Februar, wenn es in einem Nachholspiel gegen den TSV Wrestedt/Stederdorf erstmals wieder um wichtige Punkte im Abstiegskampf geht. dlp, kl

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