Team Heide trifft gegen SC Wedel II auf seinen ehemaligen Nationalspieler

Janis Stielow sagt „Hallo“

In der letzten Saison ging Junioren-Nationalspieler Janis Stielow (Mitte) noch im Trikot des Team Heide auf Korbjagd, morgen tritt er mit der Bundesliga-Reserve des SC Rist Wedel II gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden an. Foto: B. Klingebiel

kl/rp Bad Bevensen/Lüneburg. Höhepunkte im Wochentakt für das Team Heide in der 2.

Basketball-Regionalliga der Männer: Nach der Niederlage gegen Spitzenreiter BG Halstenbek/Pinneberg erwartet das Kooperationsteam des MTV Bad Bevensen/MTV Lüneburg am kommenden Sonnabend den SC Rist Wedel II. Und in dessen Reihen steht Junioren-Nationalspieler Janis Stielow, der in der letzten Serie noch für die Heidjer auflief. Beginn ist um 20 Uhr in der Sporthalle Kreideberg in Lüneburg.

Ginge es nach der Tabelle, dann dürfte dem Team Heide gegen die Reservemannschaft des Bundesligisten ein lockerer Gang bevorstehen: Die Gastgeber gehören zur Spitzengruppe der Liga (Platz drei), während die Wedeler auf dem drittletzten Tabellenplatz stehen. Aber tatsächlich dürfte sich ein spannendes Spiel zweier gleichwertiger Mannschaften entwickeln.

Eigentlich gehörte das Nachwuchsteam des SC Rist Wedel zu den Mannschaften, die vor der Saison als stark eingeschätzt worden waren. Aber irgendwie kam die Reserve noch nicht so richtig in Fahrt. Immerhin gab es zuletzt gegen den allerdings in dieser Liga überforderten Tabellenletzten SC Itzehoe II einen sehr deutlichen 103:56-Erfolg. Das aber war zumindest ein Zeichen, dass sich das Team allmählich findet und zu größeren Taten fähig ist.

Einer der Leistungsträger ist Janis Stielow, der mittlerweile zum besten Scorer der Gastmannschaft geworden ist. Schon das Wiedersehen mit diesem Ausnahmetalent dürfte die morgige Partie für viele Zuschauer attraktiv gestalten.

Welchen Einfluss aber hat die Niederlage am vergangenen Wochenende beim Meisterschaftsfavoriten in Pinneberg auf die Heidjer? Sie hatten den ungeschlagenen Spitzenreiter am Rande einer Niederlage und mussten sich erst in der Verlängerung geschlagen geben.

Trainerin Hanna Ballhaus ist überzeugt, dass ihr Team die Niederlage weggesteckt hat und dass es mit großem Selbstvertrauen aus dieser Partie gegangen sind: „Die Jungs haben mit viel Herz gespielt und hatten das Spiel eigentlich schon gewonnen. Auch Halstenbek ist nicht unschlagbar.“ Die Heidjer wissen nun, dass sie ganz oben in der Tabelle mitspielen können und wollen das auch am Sonnabend gegen den SC Rist Wedel II unter Beweis stellen.

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