SVE-Niederlage schmeckt Rosche überhaupt nicht

„ICEmmendorf“ will wieder Weichen auf Sieg stellen

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Rosche (Malte Schulz) erwartet mit Emmendorf (links Till Marks, David Meyer) trotz des jüngsten 0:1 den Überflieger der Liga. In der Vorsaison glückte dem SVR beim 3:3 eine Überraschung.

am Rosche/Emmendorf. Ungewohnte Situation für den SV Emmendorf. Erstmals in dieser Saison muss der Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga nach dem 0:1 in Vastorf zeigen, wie er mit einer Niederlage umgeht.

Dem Sonntags-Gegner und Gastgeber dieser Partie (14 Uhr), SV Rosche, schmeckt diese Konstellation überhaupt nicht.

Zwar schließt der SVR-Trainer Malte Weber nicht ganz aus, „dass es vielleicht einen Knack bei Emmendorf gibt“. Für die wesentlich wahrscheinlichere Variante hält er, „dass sie auf Wiedergutmachung brennen werden“. Ein trotziger Spitzenreiter, der davor alle elf Saisonspiele gewann und mit drei Punkten das Tableau anführt – Rosche muss gewaltig aufpassen. Weber hat dennoch Hoffnung. „Der Druck liegt bei Emmendorf. Es heißt nicht, dass wir die drei Punkte herschenken werden.“ Nach einem Auf und Ab befindet sich der Tabellensiebte auf dem Vormarsch (vier Siege, eine Niederlage). Die Automatismen greifen allmählich. Die Ausfallliste ist kürzer, auch wenn Hendrik Schierwater (Gelb-Rot-Sperre), Fabian Gehlken, Aaron Gaschler und Tim Schierwater (alle verletzt) fehlen werden.

Emmendorfs Spieler/Trainer Till Marks hofft indes auf eine heilende Wirkung des 0:1 von Vastorf, hofft, dass „es ein Ansporn für die kommenden Spiele ist und die Sinne wieder geschärft sind“. Da Gellersen nach Anfangsproblemen von Sieg zu Sieg eilt, sind weitere Punktverluste tabu. „Eine so gute Serie habe ich Gellersen absolut zugetraut“, hatte Marks von vornherein mit einem so engen Rennen gerechnet. Doch sein Fokus liegt klar auf Rosche, eine Niederlage soll sich nicht so schnell wiederholen. „Unser Team ist gefestigt genug.“ Elf Mal haben die Emmendorfer in den vergangenen drei Spielzeiten verloren, wurden trotzdem jedes Mal Meister.

Mit „Konzentrationsschwächen“ und mangelnder „Bereitschaft“ (Marks) wird aber der „ICEmmendorf“ Probleme bekommen. Weber sieht in dem Gegner eine Art Schnellzug, der nicht zu stoppen ist, „wenn er erst einmal ins Rollen kommt. Über Emmendorfs Qualitäten brauchen wir uns nicht zu unterhalten.“ Lange das 0:0 halten, könnte Rosches Außenseiterchancen erhöhen, glaubt der Coach und erinnert an die Vorsaison, als der SVR zuhause erst in der Nachspielzeit das 3:3 kassierte. Davor aber gab’s sieben Punktspiel-Niederlagen.

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