Handball-Landesligist klärt die Trainerfrage

Hüdepohl macht’s auch nächste Saison

Uelzen. Nach einer langen Hängepartie hat der TV Uelzen die Trainerfrage für die Landesliga-Handballer geklärt: Stefan Hüdepohl wird die Mannschaft auch in der nächsten Saison verantwortlich betreuen.

Gestern Abend informierte der 38-Jährige das Team, das sich eine weitere Zusammenarbeit gewünscht hatte.

Nach dem Ausscheiden von Ulrich Schulz aus privaten Gründen hatte Hüdepohl den Aufsteiger Mitte der ersten Halbserie als Interimstrainer zunächst bis zum Jahresende übernommen und die Arbeit dann bis zum Saisonende fortgeführt. Der Rechtsanwalt und führende Kommunalpolitiker hatte vornehmlich aus Zeitgründen ein darüber hinaus gehendes Engagement aber als unrealistisch betrachtet.

Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich jedoch sehr schwierig. Zuletzt scheiterte nach AZ-Informationen eine Einigung mit dem ehemaligen TVU-Trainer Roger Richter. Hüdepohl fand sich dann doch bereit. „Der Verein muss mit meinem Zeitmanagement umgehen“, erklärt er. Der Trainerposten ist für den ehemaligen Oberligaspieler „auch ein gewisser Ausgleich von all dem anderen. Er gibt mir die Möglichkeit, auch für mich selbst etwas zu tun“, sagt Hüdepohl. Zudem verzichtet er auf den Aufstieg als Schiedsrichter in die Verbandsliga und die Jugend-Oberliga: „Auch das spart Zeit.“

Hüdepohl hat unterdessen die Planungen für die neue Saison aufgenommen, die für den TVU laut vorläufigem Spielplan am 15. September in der heimischen HEG-Halle mit dem Derby gegen den Erzrivalen SG Südkreis Clenze beginnen wird. Hüdepohl setzt das Saisonziel mit Platz zehn fest, der den Klassenerhalt garantiert. Also jenem Rang, den den der TVU auch in der gerade beendeten Spielzeit belegte.

Aus dem Kader scheidet nur Marius Eder aus. Auch Bastian Gröger, der in Kiel studiert, hat seine Entscheidung revidiert und will im Rahmen seiner Möglichkeiten zur Verfügung stehen, sagt Hüdepohl. Gespräche mit potenziellen Verstärkungen laufen. Im Blickfeld steht dabei auch der Ex-TVUler Axel Koch, der beim Verbandsligaaufsteiger HV Lüneburg aufhört.

Von Bernd Klingebiel

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