Extremhindernislauf dieses Mal „ein paar Nummern kleiner“

Heraklidenschlacht: Darum gibt es im September die Lightversion auf den Ilmenauwiesen

Kindern klettern über Strohballen und springen herunter.
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Statt eines großes Extremhindernislaufes quer durch die Stadt wird die Heraklidenschlacht 2021 (hier ein Bild aus 2019) auf den Ilmenauwiesen stattfinden.
  • Arek Marud
    vonArek Marud
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Abgespeckte Version: Die Heraklidenschlacht findet in diesem Jahr nicht im gewohnten Umfang statt. Dazu spielt sich der Extremhindernislauf ausschließlich auf den Ilmenauwiesen ab.

Uelzen - Wegen zahlreicher Hygieneauflagen und Einschränkungen hat das Organisationsteam des Uelzener Extremhindernislaufes „Heraklidenschlacht“ das diesjährige Konzept überdacht. Am 11. und 12. September findet das einstige XXL-Spektakel in einer Light-Version statt.

„Wir brauchen, um unser Event in der herkömmlichen Weise auszuführen, circa 150 Streckenposten und Helfer. Zusätzliche Kräfte für ein umfangreiches Hygienekonzept sind undenkbar. Hinzu kommen die immensen Kosten des Aufbaus“, begründet Cheforganisator Clemens Simon.

Auch die Sponsoren seien durch die Pandemie sehr gebeutelt, die Anmeldezahlen blieben durch die Verunsicherung der Läufer niedrig. „Somit können wir uns das Damoklesschwert einer kurzfristigen Absage einfach nicht leisten“, meint Simon.

Trotzdem wolle man an dem Termin festhalten und Uelzen gerade in dieser tristen Zeit etwas bieten. „Nur halt ein paar Nummern kleiner“, schränkt Simon ein.

Daher findet die diesjährige Heraklidenschlacht auf den Ilmenauwiesen statt, wo Matthias und Kirsten Untz zur Aktivierung der Grünfläche die Aktion „Zu Hause in Uelzen“ ins Leben gerufen haben. Geplant sind ein Sommerevent am 11. und 12. September und eine besondere Winterherausforderung im Januar, die in Zukunft dauerhaft installiert werden soll.

„Das Orga-Team hofft, den Uelzenern etwas Abwechslung und Hoffnung im grauen Corona-Alltag bieten zu können. Auch für die Kinder wird es Zeit, sich wieder sportlich bewegen zu können“, zeigt sich Simon kämpferisch. Genauere Informationen wollen die Organisatoren bekannt geben, sobald die Anmeldungen möglich sind.

Erneute Anmeldung notwendig

Auf der Sprintdistanz über 2 beziehungsweise 4 Kilometer werden 30 bis 40 Hindernisse aufgebaut. Da dies nicht dem entspricht, wofür sich die Läufer ursprünglich eingetragen hatten, wird eine neue Anmeldung notwendig. Der Kostenbeitrag fällt dadurch geringer aus. Die Teilnehmerzahl wird bei Erwachsenen auf 300 und bei Kindern (Folgetag) auf 200 begrenzt, wobei die ersten 105 Teilnehmer, die sich bereits angemeldet hatten, bevorzugt werden.

Zum Hygienekonzept gehört eine Maske vor dem Start und Handschuhe beim Lauf. Um die Abstandsregeln einzuhalten, werden exakte Startzeiten vergeben, die sich über den ganzen Tag hinziehen, sodass es möglichst wenig Berührungspunkte geben wird. Jeder Teilnehmer bekommt eine „Corona-Ton-Medaille“ im Stil der vergangenen Jahre.

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