Tischtennis: Senkbeil wechselt zum Ex-Zweitligisten TuS Celle

Helfen beim Neuaufbau

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Auf dem Sprung: Nach seinem Wechsel zum TuS Celle hofft der Wierener Jugendnationalspieler Vincent Senkbeil auf einen Saisonstart im September. Foto: Huchthausen

Wrestedt/Celle – Tischtennis-Talent Vincent Senkbeil hat einen neuen Verein gefunden. Zur neuen Saison wechselt der Wierener vom Regionalliga-Absteiger SV Bolzum zum künftigen Regionalligisten TuS Celle.

Auch das Jugendspielrecht beim TSV Wrestedt/Stederdorf verfällt mit dem Engagement beim Ex-Zweitligisten.

Der TuS Celle hat in Tischtennis-Niedersachsen einen klangvollen Namen. Viele junge Talente entwickelten sich im Verein, der zuletzt fünf Jahre in der zweiten und der dritten Liga gespielt hat. Auch Vincent Senkbeil will sich in Celle weiterentwickeln.

Aus finanziellen Gründen zog sich der TuS in die Viertklassigkeit zurück. Dort, wo der SV Bolzum, Senkbeils baldiger Ex-Klub, aufgrund des vorzeitigen Saisonendes wegen der Corona-Pandemie abgestiegen war. „Da es bei uns nicht lief, musste ich nach Alternativen suchen“, erklärt der 16-jährige Juniorennationalspieler.

Gesamtpaket stimmt

Umgehorcht habe sich Senkbeil bei mehreren Vereinen, doch das Drumherum in Celle habe gut zu seinen Plänen gepasst. „Die Fahrerei ist entspannter“, betont er zudem. Waren es nach Bolzum noch anderthalb Stunden pro Strecke gewesen, ist es gen Herzogenstadt nur noch knapp die Hälfte an Fahrzeit.

Bei Bolzum gab es vollstes Verständnis für den Wechsel zum TuS. „Sie wissen ja, dass ich mich weiterentwickeln möchte“, erklärt Senkbeil. Auch der TSV Wrestedt/Stederdorf muss künftig auf die Dienste des Eigengewächses verzichten. Das Jugendspielrecht geht ebenfalls nach Celle, von dem macht Senkbeil aber keinen Gebrauch. Er ist voll und ganz für die Herrenmannschaft eingeplant, die sich nach dem Rückzug in die Regionalliga einem Umbruch unterzieht. „Mein Ziel ist es, einige Punkte dazu beizusteuern, dass wir im oberen Drittel landen können“, verrät der Wierener. Und irgendwann soll es wieder in die dritte Liga gehen.

Wann die neue Saison überhaupt angefangen wird, ist in Zeiten der Corona-Krise natürlich fraglich. „Das ist schwierig zu sagen“, meint Senkbeil. Auch im Tischtennis seien Spiele ohne Zuschauer – wie in der Bundesliga – möglich. „Den Abstand beim Spielen hat man ja“, so Senkbeil. Bis dahin muss sich das Tischtennis-Ass individuell fithalten.

Daheim fithalten

Neben Fitness- und Ausdauerübungen trainiert er auch an einer Tischtennisplatte im Wohnzimmer. „Den einen Tag mache ich Fitness, dann bin ich an der Platte, dann wieder Fitness“, erklärt der Youngster seinen Trainingsrhythmus.

Das wird auch die kommende Zeit erst einmal so weitergehen – bis eben die neue Saison irgendwann startet. „Ich hoffe, dass es im September wieder losgeht“, bangt der Schüler.

VON ROUVEN PETER

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