Teutonia spielt gegen Verden um wichtige Punkte für den Klassenerhalt

Heine verspricht viel Spaß

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Torwart Ken Venancio war beim 0:3 im Hinspiel der einzige Lichtblick in einem schwachen Teutonia-Team. 

kl Uelzen – Die enorme Bedeutung dieser Partie für den Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesligist steht außer Zweifel.

Die auf den obersten Abstiegsplatz abgerutschte Teutonia Uelzen erwartet am Sonntag, 15 Uhr, ihren punktgleichen Tabellennachbarn FC Verden 04, der wegen des besseren Torverhältnisses unmittelbar über dem roten Strich rangiert. „Das Spiel hat eine verdammt hohe Wichtigkeit“, betont Trainer Frank Heine.

Am Saisonende steigen maximal vier Mannschaften ab. Nur drei werden es, falls sowohl der Heeslinger SC und TB Uphusen den Klassenerhalt in der Oberliga schaffen und damit keinen Platz in der Landesliga Lüneburg beanspruchen. Beide sind allerdings gefährdet.

Teutonia musste am letzten Sonntag witterungsbedingt pausieren, die Partie in Bornreihe fiel aus. Auch die Verdener kamen nicht auf ihre Kosten. Sie absolvierten aber zumindest eine halbe Partie, ehe gegen Spitzenreiter Celle beim Stande von 0:1 nach 45 Minuten wegen Schneefalls abgebrochen werden musste. „Wir haben eine hohe Intensität beim Training und sind wegen der Absage nicht aus dem Rhythmus gekommen“, sagt Heine. Seine Mannschaft müsse an die jüngste Leistung vom 1:2 gegen MTV Lüneburg anschließen, allerdings im Abschluss cleverer agieren. „Dann werden wir viel Spaß haben“, verspricht er.

Seine Zukunft bei Teutonia verknüpft Heine eng mit der Kadergestaltung und dem Konzept für die nächste Saison. Aus dem aktuellen Bestand haben bereits „fast alle zugesagt“, versichert Heine, der die ausstehenden Entscheidungen von „drei, vier Spielern“ noch abwarten will. Über allem aber stehe der Klassenerhalt. Heine: „Über meine Person müssen wir noch nicht reden, sondern erstmal unsere Hausaufgaben erledigen. Alles andere kommt von allein.“

Gegen Verden gibt es Big Points zu gewinnen, denn mit einem Sieg würde Teutonia die Reiterstädter überflügeln und die Gefahrenzone erstmal verlassen. Im Hinspiel kassierten die Uelzener beim Aufsteiger allerdings eine empfindliche 0:3-Packung, bei der die Mannschaft im Kollektiv versagte. Einzige Ausnahme: Torwart Ken Venancio, der die Niederlage in Grenzen hielt. Heine: „Wir haben etwas gutzumachen!“  

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